Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Messiaszeit und zukünftige Welt
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 394 (sequence 3)
- Language
- German
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894 'Messias?, eit und zukünftige Welr. % י• an«»••«•(» ~ K "»י לגזען :) Ü), ibid S 47 p. 88 a יריק, ,(ירבו ינליבם בעייה׳יז וינדי בגילם ליגדה הגייביה בהדי השכדם על הארץ לערדי״ב wo die fragliche Schoidimg also, wie man sieht, schon völlig vollzogen ist. als zweifelhaft (nämlich für den Sifrö); dagegen andere, wie Mecli. Waj. C.;09 ין ,<־; Jithro 0. 1, p. 67 (: ר אי אם הזכר להגבייי" אה היבבה עהיד הקב ר• ליה! לבם יטיב נייוה טוביה א״י ועוד." ב •עילם חרה* וכילביה ביה דיר ונהיגה יל-יייה), wo dieselbe weniger bestimmt hervortritt2), als echt oder alt. Pud da der Babylonier Samuel es ist, in dessen obigem Aussprache diese Scheidung am Schärfsten zu Tagt' tritt, so dass nach ihm die ^Icssiaszeit noch ganz und gar in das IMesseits fallt, und allein nur die zukünftige‘‘Welt den ,.idealen prophetischen (,harakter״' an sich trügt, so erklärt sich (1. die Scheidung gleich daher, dass ״die Juden in Babylon (zur Zeit Samuels, st. 204) wieder einen lebendigen Antheil an dieser Welt nahmen, in ihrem neuen Aufenthalte יי eine gesicherte Wohnstätte fanden, denselben daher der Übersiedelung mich Palästina vorzogen und das früher verpönte Staatsgesetz nun als ein berechtigtes anerkannten, womit sich denn ihre Begriffe über das Staatsleben überhaupt und damit auch die über di(‘ Zukunft änderten*. Allein, der Ausspruch des Pa 1 ii s ti n e n s e rs K. Jochanan (st, 279) klingt doch wahrlieh auch bestimmt genug, wenigstens was die Hauptsache betrifft, nämlich die Zerspaltung der Zukunft in die zwei Zeiträume der .,Messiaszeit*4 und der ״zukünftigen Welt**. l) So auch Julknt Weosch. § 842. Dagegen in der Bor. Aboth VI, f) (Anhang zu Aboth C. ö) nur so: והקיצות היא תשיחך *יעוה״ב; ebenso auch Sota 21 a: והקיצות היא תשיחך לעתיד לבוא. — Weshalb Geiger übrigens (Lesest. S. 43f.) die Bedeutung עוה״ב — לעתיד ־1בוא für die Mi sch 11a (Tarn. VII. 4; Moed kat. III. 3: Ab. 11, lb: Kduj. II, 10) nicht gelten lassen will, ist mir nicht recht klar geworden. '־־’) G. findet liier geradezu eine .,Nebeneinanderstellung“ »1er ״zukünftigen Welt.“ und *der .,neuen Welt“, und das will ihm eben ..alt“ scheinen, indem er vermuthlicli unter der ..zuk. Welt“ auch die Messiaszeit subsummirt, und beide zusammen mit der ״neuen Welt“ identificirt sein lässt. Allein, eben so gut könnte, mich dem Wortlaut der Stelle, auch von einer Nebeneimuiderstellung der gegenwärtigen Welt (א־יץ ישראל) mit der ״neuen Welt“ gesprochen werden! Nein, von den sechs Dingen H. Blieser’s fallen nur drei zeitlich zusammen: א״י ובהונה ורוייה; dagegen bezeichnen die übrigen drei verschiedene Zeiträume oder Welten. Die richtige Kciheufolge (vgl. Weiss, Anm. 10) wäre wohl diese: 1. א״י: 2. מלבות בית דוד .4;לוייה .3; בהוגה (~ Mossias/.eit); 5. 111 .עולם חדש .6;עו״הבwiefern freilich die ״zuk. Welt“ von der ״neuen Welt“ unterschieden sein soll, das ist zunächst nicht ersichtlich. Sollte עולם ד.בא hier nicht einfach eine Verschreibung, bez. ein Missverständnis» der Abschreiber sein — für עורם הזה?