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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 7 · p. Seite 307

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 7
Article
Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
Date
1897-01-01
Page
Seite 307 (sequence 12)
Language
German
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Scheinaja. der Schüler und Secret'ar HaHChi'H, 307 bekanntlich der Neffe Jacob Tam’s und Enkel Siiuclm’s aus Vitry, denn sein Vater Samuel b. Simcha, hatte Mirjam, die Tochter Meir’s, des Schwiegersohnes Kaschi s, zur Frau. Die Aussagen Jacob Tands und Isaac* s des Alten lassen keinen Zweifel mehr autkommen, dass ihr naher Verwandter, Simcha aus Vitry, der Verfasser des M. V. ist’) ') In unserer Edition sind zweierlei spatere Zusätze, von Isaac l>. Dorbolo und von Abraham b. Natau Jarchi, zu gewärtigen. Die Zu- «ätze Isanc’s sind gewöhnlich durch ein 'תוספת :=״) ת) am Anfänge und am Schlüsse kenntlich gemacht. Zuweilen beginnen ■sie mit: ואני יצחק 2 "ר דורבורו. Schibbole lia-Leket S. 382. 384 (wo der Text cornunpirt ist), Assufot (Mag. X, 75) und Kol 130. N. 21 erwähnen Vorschriften des Isaac b. Dorbolo über Phvlakterien. Vielleicht waren sie im M. V. enthalten, während unsere Edition über diesen Gegenstand nur Auszüge aus ספד התרומה bringt. Nach Zunz (Gesammelte Schriften II. 32) soll Dorbolo, der Vater Isaac’s, mit dem Kespondentcu Raschi’s (חופש מטמונים, N. 12), und Dorbolo, dem Märtyrer während des ersten Kreuzzuges, identisch sein. Beides ist unrichtig. Aus der Antwort Kasclii's ist ersichtlich, dass Dorbolo zur Zeit der Anfrage ein alter Mann war, während Rasehi noch in jugendlichem Alter stand (ומה עדתה ער יב הבינו הזק; ראש נדיב י פאתי יעקב ר׳ דודבר רהזקיק צעיר לימים . . .). . Dorbolo war also gegeu 1070 schon ein alter Mann, isaac besuchte Jacob Tarn zu einer Zeit, wo dieser schon Grossvater war (M. V. S. 243), also nicht vor 1140. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Sohn den alten Vater über 70 Jahre überlebt hätte. Auch kann der Vater Isaac’s nicht der Mainzer Märtyrer aus dem Jahre 1030 gewesen sein, denn zugleich mit diesem wurdeu seine sämmtliehen Kinder ermordet, und es verblieb kein einziger directer Erbe am Leben, wie aus her Entscheidung über den Streit zwischen seinen indireeten Erben (Resp. Me’ir Rothenburg*», od. Prag, N. 501) zu ersehen ist. S. über Isaac b. Dorbolo עמית צבי (zu Ehren Grätz') S. 31, und über das Gutachten aus Palästina au die Rhein-!ander, welches Isaac in Worms gesehen haben soll, Brüll, Jahrbücher JI. 77 u. Luzzato, אגדות S. 794. — Die Zusätze Abraham b. Natarps sind zum grossen Theil mit אב״ן unterschrieben. So unterschreibt er sich häutig auch in seinem המנהיג. Ich finde auch im Eschkol des KABD (II, S. 101) eine Glosse von ihm, welche mit אב״ן היר״חי gezeichnet ist. Schon Rapoport bemerkte auf Grund der wenigen Auszüge ans dem M. V., welche ihm Vorlagen, dass dieses Werk Zusätze von Provetiyaleti enthalte, nur ging er In Betreff des Urhebers derselben fehl (8. Harkavy, זסרון ראח־־וגיסי, S. 38). Gross (Gallia 283) fand richtig Abraham b. Natau heraus, und ich füge zu seinen Beweisen noch folgende hinzu. Die Bezeichnung יכוד העמרמי für den Skidur des Auiram Gaon, welche in M, V. häutig wiederkehrt, ist eine stehende Redensart Abraham*» in seinem המנהיג (Zuuz, Gösch, u. Lit., 462). Zuweilen schreibt Abraham nach Schluss seiner Zusätze. מבאן ואילך מיסוד העמרמי, wo er richtig מכאן ואילך ממחזור ויטרי (wie M. V. 244) hätte schreiben sollen; 8. S, 255. 280. Auch "ספרים פנימיים M (M. V. 112) ist ein Ausdruck Abraham״s (המנהיג הלכות חפלה N. 47. 52. vgl. Zuuz, Ritus 205). M. V. 368 theilt der Schreiber de» Zusatzes etwas mit, was er von Jacob Nasir gehört hat; dasselbe finde ich in המנהיג הלכות ראש השנה N. 2. Ueber Abraham b. Natan s. Mag. V, '60, und Jubelschrift zum 90. Geburtstag des Dr. Zunz, S. 122. Von den 20*

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