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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 7 · p. Seite 304

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 7
Article
Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
Date
1897-01-01
Page
Seite 304 (sequence 9)
Language
German
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304 Schemuja, der Schüler und Secretilr Raschi’s. wponson Kaschi's, welche Sehemaja redigirte (Mag. X, 83) 1). V on dort ging die Entscheidung, in das S. ha-Pardes über. Pardes N. 224: ... זהו אשר פירש לי ר stimmt wörtlich mit תשובות ה במי צרפת, N. 72 überein, wo die Entscheidung von Asriel b. Natan unterschrieben ist2). Pardes N. 226: ובשר אסור למלוח . . . מעשה היה בבית ר,... באותה שעת שאלתי את פיו...• Diese Entscheidung, welche in תשובות ח"צ, N. 76 gekürzt ist, wird von Or Sarua I, S. 138 b ausführlich und mit der Kemerkung angeführt: מעשה זה הועתק מפסקי רבינו שלמה שסירר ה״ר . . . (3שמעיה לפניו ומבתיבת הרב רביגו שנזהה מוויטי־־־י. Ibid N. 238: . . . ההוא קרירה, steht ausführlich in תשובות ה"צ, N. 82 mit dem Vermerke (Schemaja’s):...ור׳ א, לי נ״ע יפה סידר המסדר (s. oben). Alle diese Stellen wurden vom Kedactor des Pardes 4) den Schriften der Schüler Kaschi's, hauptsächlich aber denen Schemaja’s entlehnt. Ich schliesse daraus, dass auch alle anderen Anführungen des Pardes aus der Praxis Paschi’s dem Sammelwerke Schemaja’s oder den Schriften anderer Schüler Kaschi's entstammen. — י* * ספר האורה). Auch dieses Buch wurde irrthümlich ‘) Dasselbe wird iu Schibb. N. 216 mit den Worten בתב דביגו שימה זצ״י, in Kol Bo. N. 48 wieder mit ומצאתי בשש הר״ש ז״ר angeführt. *) In Schibb. Theil II, wo dies aus dem Pardes citirt ist, hat sich noch eine Spur erhalten, dass der Redactor die von Asriel b. Natan redigirte Entscheidung aufgenommen hat. Nach Müller und Zunz (Litg. 160) heisst es dort: . . . זהו אשי שירש י׳ דיי׳ גהן אחיו. Es muss wohl in זהו אש" סי־־ש ר׳ דר' עזי־יאר בר נתן emendirt werden. ף So auch Mordechai, Chullin 725: 'ובן בתב רבינו שמעיה בן בתו שד רש״ שהוא עצמו שאר ררש׳יי והתיר. Gross machte darauf zuerst in Mag. IV, 207 aufmerksam, und folgerte daraus, dass Schemata das S. ha-Pardes, oder das שפ~ האורה geordnet habe. In seinem Werke Gallia Judaica p. 228 weist er wieder auf die Identität zwischen Pardes N. 140 und dem von Scheinaja redigirten Responsum Kaschi’s im Buche Assufot hin, und schliesst daraus viel richtiger, dass die םשקי ר' שמעיה eine Hauptquelle des Pardes gewesen seien. *) Pardes N. 174: ... •עיר וקדיש זקיגיגו הרב ר׳ בנימין ב״ר שמואר מקוסצג. Man könnte daraus schliessen, dass der Redactor ein Nachkomme des bekannteu Paitan JBinjamin b. Samuel war. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass auch die Abhandlung über die Pijjutim eine Entlehnung ist. *) Der Editor des Sefer ha-Pardes (Const. 1802) fügte, wie ich bereits bemerkte, dem Pardes Excerpte aus dem ם׳ האורה hinzu. Die Handschrift, welche ihm vorlag, war unleserlich, und er entlehnte ihr nur diejenigen Abhandlungen, die er entziffern konnte (so erzählt er in seiner Vorrede). Wahrscheinlich nahm er auch diejenigen Abhandlungen nicht auf, welche im Pardes wiederkehren, um Wiederholungen zu vermeiden. Dieser Umstand wurde von Gross übersehen, wenn er (Gallia. 228) glaubt, dass der Pardes das ס' האורה citire. — Asulai sah eine Handschrift des Orah, in welcher 128 Paragraphen waren, am Schlüsse

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