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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 7 · p. Seite 294

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 7
Article
Zum Fragmententhargum
Date
1897-01-01
Page
Seite 294 (sequence 6)
Language
German
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294 72um Frugmententhargam. V erwimmg, welche B. bemerkt zu haben glaubt, ebenfalls nur auf Rechnung der Ausgaben zu setzen ist. Im darauffolgenden Abschnitte sucht B. die ,.innere Abhängigkeit des Fraginenten-Targum von Onkelos“ zu beweisen, und zwar dadurch, dass er zunächst auf ״Inconsequenzen und Doppelübersetzungen“ hinweist. Folgen wir ihm daher auch hier an der Hand der uns erhaltenen Handschriften. Gen. 1, 14 liest cod. Par. לאחי[ ולסימנין, was uns ganz deutlich zeigt, dass auch hier Jerusehalmi אות mit סימן übersetzte, gerade wie Xum. 17, 3 und Ex. 8, 5 und nach Levita s. v. סמן auch Gen. 4, 15.!לאתי dagegen rührt her von einem Abschreiber, der ולזמנין, das sicherlich auch im Jerusehalmi sich fand, missverstand und für aus ולסימנין verschrieben hielt: welches letztere dann die Späteren in ולמועדין umänderten, um es mit dem Texte in Einklang zu bringen! Gen, 15, 17 liest allerdings auch cod. Par. קבלה, aber dieses Wort kommt auch in anderen als palaestinisch erachteten Thargumim vor; vgl. Levy, Ch. Wb. Zu Gen. 18, 12 hat C. P. keine Uebersetzung; wir dürfen also annehmen, dass die in unseren Agg. und den übrigen Mss. vorliegende von einem späteren Abschreiber interpoliert worden ist. Man wende aber nicht ein, dass aus dem Fehlen der Uebersetzung im C. P. eher auf eine Uebereinstiimnung mit ()nkelos zu schliessen wäre; denn da, wo keine Uebersetzung im Fragm. Thargum vorliegt, braucht Jerusehalmi nicht notwendig mit Onkelos übereingestimmt zu haben, da sicherlich derjenige, der die Auszüge machte, einzelne Wörter, besonders wenn sie, wie das in Rede stehende צחק, noch anderswo verkamen, zu notieren nicht für nöthig hielt. Dasselbe gilt von Gen. 19, 2 u. 21, 7. Gen. 38, 25 aber gehört nicht unter diese Rubrik, da die betreffenden Worte ja sonst nicht vorkomme,n, also auch nicht von einer Inconsequenz die Rede sein kann. Uebrigens können die dort vorkomm’enden Ausdrücke עזקתא ושושיפא sehr wohl im Jerusehalmi gestanden haben, da שמציפא auch sonst im Jer. vorkommt und עזקחא einmal sogar neben סיטימתא sich findet vgl. Levy, C11., Wb. s. v. Zu Deut. 24, 13 hat C. P. keine Uebersetzung, aber Num. 25, 4, wo unsere Agg, מעלי שימשא lesen, hat dieser C. die richtige LA. מטמעי! Bezüglich der Uebersetzung von נעורים irrt B., wenn er meint, dass dieselbe im Fragm. Tharg. überall טליותא laute* denn die einzige Variante, in welcher diese LA. im Fr. Th•

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