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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 6 · p. Seite 271

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 6
Article
Zur Textkritik des Kusari
Date
1897-01-01
Page
Seite 271 (sequence 8)
Language
German
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Zur Textkritik des Kusuri. 271 Philosophen, welche in dein Attribute ,.lebend״ auch etwas Positives sehen, vgl Kaufmann Attributenlehre p. 140 A. 72. Thatsäehlieh liegt dies an der Gegenüberstellung zu כזה aus״ gesprochen, es ergiebt sieh als eine notlnvendige Folgerung, weshalb wir auch kein Bedenken tragen anzunehmen, J. H. habe nichts anderes sagen wollen, als dass י!י auch zur Classe׳ der relativen Attribute geliere1). ף Du.» besprochene Stelle ist für die ganze Darstellung 9. H.’s in unserem Capitol, die nicht frei von %Vi11erspriiche11 erscheint, nicht ohne Bedeutung. Die Worte, mit welchem J. H. seine Darstellung einleitet: Alle < iottesnamen. mit Ausnahme des Tetragr.iiumiiton, sind Prädieate und relative Attribute, die den Atfectioneu seiner Geschöpfe entlehnt sind (שמות .תבורא נוייב חוץ מהמפג־־ש הב מרות ותבניות טפליות נלקחות מהפעליות והברואים רו. stehen iui Widerspruch mit der später erfolgenden Eint.heilung der Attribute in drei Gassen: מעשיות .שו־יליות .טפליות vgl. Cassel zur Stelle, Kaufmann a. a. 0. S. 157 A. 101. Brüll, Jahrbücher Bd IV. S. 143. Die Schwierigkeit erscheint uns nicht beseitigt durch die Bemerkung. J. H. rede im Aufang nur von den Namen, da diese nach J. H. nichts anderes sind als Attribute und von J. H. auch in seiner Darstellung von diesen nicht geschieden werden. Ebensowenig befriedigt die Behauptung, dass טפליות im Anfänge nur ein Gegensatz sei zu: wesentlich, und was die Hauptsache, ist, der Widerspruch, dass J. H. im Anfänge דחום und;חגו zu den relativen und später zu den Thätigkeitsattribaten zählt, wird dadurch nicht im Geringsten beseitigt. Auch die Annahme, dass טפליות im Anfänge sich nur auf das unmittelbar vorhergehende תבניות beziehe, nicht aber auf מדות. ist ein Xothbehelf. Die Darstellung J. H 's wird klar, wenn man auf seine Quelle zurückgeht. Nach der Darstellung, die Al-Gazzali im Tahafut p. 38 von den Ansichten der Philosophen giebt, theilten diese die Attribute zunächst in zwei Gassen, in relative und negative^ — eine Eintheiiung, die auch Hm Sina hat nach Schnrastani II. 379, vgl. Kaufm. a. a. 0. p. 154. Wenn daher Al-Gazzali unmittelbar nach jener Eintheiiung in zwei Gassen, auf »S. 39 von Thätigkeitsattributen spricht \צפאת אלפעל) und zu diesen Ausdrücke wie אלק פאעל:, Schöpfer, Urheber rechnet, so bilden diese offenbar nur eine Gruppe innerhalb der Gasse der Kelationsattribute, die auch solche Ausdrücke umfasst, die keine Thätigkeit bezeichnen. Dieses Kinthoilungspriucip schimmert auch durch die Darstellung J. HJs hindurch, der die מעשיות erst hinterher aufzählt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dom Passus מדות ותבניות מפחיות ein Wort wie שולליות ausgefallen, in welchem Falle die Eintheiiung J. H.’s sich vollständig mit der der Philosophen decken würde. Allein wir sind zu einer solchen Annahme nicht gezwangen, wii haben zunächst soviel gewonnen, dass die Haupt-schwierig* keit beseitigt ist, es ist kein Widerspruch mehr, wenn J. H. וו/ רחום וחנון den relativen und hinterher zu den Thätigkcitsattribiite״ zählt, da diese nur eine Gruppe innerhalb der grösseren Gasse der KolationsaDributo üiJuen. ׳wir können es aber noch näher begründen, warum J. H. os jm Anfänge unterlässt die negativen Attributen namentlich zu orwähnon und auch diese unter die relativen mit befasst. Der Begriff der Kolation geht durch alle Gassen hindurch und findet sich auch mit den negativen Attributen verbunden. So ist ראשון nach AbGazzaU a. *. O. ein nega-

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