Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Zur Textkritik des Kusari
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 3)
- Language
- German
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266 Zur Textkritik des Kusari. von denen eine Gegenüberstellung des Textes und der Febersetzun^ liir den Sinn von irgendwelcher Bedeutung ist. I, 1. T. [= Tibboif אי* החייט ער איזח הורה ההרה ובאיזה ן .<> דה ובאיזה מעשה ובאיזה דביר יבאיזה יה;'; אהח..-.-• Original[ .א*־‘ הבאה באי גיע הבשעה אי הדעה יעטמה יבאי קיר יבאי רבא; ובאי אעמאל Hinter אהה ist vielleicht ein Wort wie מלומט entsprechend הCיעט ausgefallen. Das Uebrige ist Tür die Gewohnheit T.'s zu frei übersetzt, denn die Worte: in welcher Weise du dich dei* Deniuth beileissigst, hätte T. wohl nicht durch "■עי איזה ה י הה ההרה wiedergegeben. Es scheint, (lass T. jedenfalls עזי־־ע anstatt יע: hatte, wodurch zweifelhaft wird, oh er nicht auch möglicher W(*ise. השרעה anstatt ה בשעה las, was ganz d!־n Worten T.’s entsprechen würde. Entsprechend den Wnru-1 אט הט ביב ביט ע . ין muss es selbstverständlich in O. א' בנה טקבירא מנהט heissen, nicht;בא. Die Bemerkung II.'s, da^s hei T. עררה anstatt עריך zu lesen sei, auf das Gesetz bezogen, ist unverstandlieh. Cap. 5. T. יהחבט ההקשה וינההה גאט. Aus einer Vergleichung mit <). ergiebt sieh zunächst, dass zwischen הקיבה und dem vorhergehendem טט״א kein solcher Unterschied beabsichtigt wird, wie ilm C. [~- Cassel] zur Stelle an nimmt, da es in (b an beiden Stellen קיאט heisst. Dadurch wird die gewöhnliche ־Auflassung der Stell(*1) und die Uebersctzung C.’s: ״durch künstlich(*, Schlussfolgerungen sich nach und nach dahin bring(*!!, dass das Unwahrscheinliche glaubhaft erscheint” in Frage gestellt. Die Worte bedeuten vielmehr im Gegentheil: auf künstliche Weise gegen das natürliche Urthcil ankümpfen. Die Cnmmentatoren haben übersehen, dass T. hier יה הבט in der Weise der Bibel mit ל construirt, tbatsaohlieh giebt der Passus erst nach unserer Auffassung einen präcisen ►Sinn. י Was aber entspricht iui Original den Worten בלפטה? וינהלה לאט kam! dies nicht י bedeuten, ebenso deckt sicli nicht iii demselben Capitel הלפטיא mit der Uebersctzung T.’s durch מתהבמיט. Hingegen entspricht dieser Uebersetzung ganz genau תלטף, vgl. II, l .ס עד ש,התחכמו■ לגלות סודט מעט מעט חהי חלטפא פי בשף אלמי־.קלילא קלילא; IV, 3 שם הבורא בהבמהו gleich 2הלטף אלבאלק) Es ist daher auch an unserer Stelle l) So beispielsweise Israel Samosz: והוא מתח: ם יקרב הרחוק עס סברות והקשיש; Brecher: ויב״יח א״ע עי״ד הקשיב והחבורות; Slucki: .ר״ר לעשות הקשים הגיוניס ־) Kh ist demnach au dieser Stelle nicht zu übersetzen: wie der Schöpfer ״seine Gnade bewiesen hatin dem Verhältnis«, dass er zwischen den Sinnen und den sinnlich wahrnehmbaren Dingen bestimmte.