Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 262 (sequence 6)
- Language
- German
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2f>2 Schemaja, der Schüler und Sccretür Kaschi’s. und mündlichen Entscheidungen Basohi’s1). Auch ordnete Sehemaja den literarischen Nachlass Rasches, und nahm seine Gutachten und Entscheidungen in seinen Sammelband, den von Jacob Tain erwähnten "PZ, aut"2). Ausser den Schriften RaschTs selieint Sehemaja auch ältere Res|)0nsen 3), vielleicht auch Comnieutare zum Talmud4) ־״(‘sammelt zu habe». Aus den Sammelsehriften Schemaja's schnpften viele Autoren des Mittelalters, besonders waren sie ihnen 1 lauptquelle in Bezug auf Rasclii's Kesponsen und Decisionen. Die Autoren, welche bei ihren Anführungen Sch(‘- maja nennen, habe ich, so weit sie mir bekannt sind, in den Anmerkungen verzeichnet. Anden‘ Autoren führen aus den "Werken Schemaja’s Entscheidungen im Namen Raschi’s an* olme zu sagen, dass sie sie Schemaja zu verdanken haben. So verfahren namentlich die Verfasser des ספל חפלרס, des ספ"־ "אורה und des Machsor Vitry. Um bei ihnen Schemaja als Quelle aufzudecken, werde ich im Folgenden über die Geschichte und die Quellen der genannten Werk(‘ ausführlich י) M. V. S. 277: 01 :והרב ד׳ שמעיה פי׳ גמי בשב ד' •צרמה דקדוש ודא' פוטר* sarua 1. 1)6 a: . . . ד' שמעיד. פי' כי רש״י נזהר. ibid. 97 a: 'ודדב י' שמעיה והרב י שמחה מוויטרי תלמידי רבי: ו ש* מ ד. י״ר שירשו בשב רש״י ז״ל (Beides aus Kaschi's א הלכות גדה. weiter). Vgl. noch Or saniu I. 4f>a. Es werden ferner Ent- Scheidungen Schemaja's angeführt, olme anzugehen, dass sie von Kasein herrühren: in ראב״ן lblio 82 a (ראבי״ה;(ומצאתי בשב ה״ר שמעיה N. 114 (vgl. dazu Abudraham, ed. Krag, Hl h und den Connnentar des Herz Treves zum Gebetbuche, נעילה gegen Ende); המנהיג פ כה X. 6H (ans Schemaja’s und Jehuda b. Abraham s Redaktion); Mordechai Baba batra., X. 67)9; Me’ir Kothenburg דדכות שמהות, X. 8: אורחות חייב. מאה בי־כות X. 41 und Kol Bo X. 5. Schemaja in Cod. Oxford ob() ist. wie es scheint, ein späterer. *) Assufot: מתשובות ש* יי שלמה ב״ד יצחק שפי־־ש ה״י שמעיה חתן אחותו: und wieder: 42 .8 ,:הדת שד״ל) מתשובת יבינו שלמה ופי׳ ה״ד שמעיה התנו). Man beachte, dass bei den hier berührten Autoren פירש mit פדר und כתב gleichbedeutend ist. Die im Buche Assufot citirten Kesponsen Kaschi’s befanden sich also im Sammelwerke Schemaja’s. Von dort rühren auch die meisten Kesponsen Kaschi's in תשובות חכמי צרפת her. wie oben bereits bemerkt wurde. — Nach Dukes (Literaturblatt des Orient 1844, S. 233) und Berliner (H. B. XI. 77) soll Schemaja. der Schüler Kaschi's. mit ר׳ שמעיד. השושני identisch sein, der einen allegorischen Commentar zu תרומה und dem Hohenliede, und Erklärungen zum Machsor geschrieben hat. Nach meiner Meinung sind es verschiedene Personen, s. מקדמוניות היהודיב Einleitung zu מדרש תדשא S. XIII. 3) Das Kesponsum, welches der Bruder Jacob Tani’s im Sammelbande Schemaja's gefunden hat, scheint das Kesponsum des Jehudai Gaon zu sein, welches Jacob N. 382 erwähnt. In derselben Frage existirte auch eiu Kesponsum von Raschi, aber im gegenteiligen Sinne; er entschied nämlich, dass ׳ התרומה .8 ,מין במינו במשהוc, N. 48 und Mordechai Chullin. N. 670. 4) Die oben erwähnten פרושים ישנים של הרב ר' שמעיה.