Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 263 (sequence 7)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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Schemaja, der Schüler und Seeretiir Raschi’s. 263 verhandeln müssen. Vorerst sei aber bemerkt, dass mich das ספר הישר des Jacob Tain olme Angabe der Qm *Ile Stellen enthält, welche dem Werke Schennija s entnommen zu sein scheinen. N. 400 (in der Ed. irrthiimlieh mit 100 immerirtl des erwähnten ס הישר beginnt: . .. ספי רביני שיסה und auch die iblgeuden Nummern bis 400 (inel.)!)ringen Entscheidungen ..aus dem Munde*1 Kaschi’s. Auch X. f>45 beginnt הבינו שלמה (so im Ms.) בי־יל זה ספי, Jacob Tarn kann dies nicht geschrieben haben, denn er kannte Raschi nicht; vielmehr muss Jacob Tarn oder einer seiner .Schüler alle die erwähnten Stellen aus dem Werke Schemaja’s »!)geschrieben haben. Dass dem so ist, erhellt aus N 540 mit Sicherheit, denn dort ist die Regel Raschi’* hinsichtlich איסור מוסיף last wörtlich so wiedcrgvgeben, wie sie uns in X. 21) der תשובות הבמי צרפת vorliegt. Jene Nummer nun ist,- wie bereits bemerkt, von Seheinaja redigirt und mit seinem Namen versehen. Daraus sehliessi» ich, dass auch die, übrigen, im ספר הישר im Namen Raschi's angeführten Entscheidungen, dem Werk(‘ Schemaja/s entnommen sind. Dieser Schluss wird ■noch durch den Umstand bestätigt, dass die lindsten jener Entscheidungen, sich in der Sammlung תשובות הכמי צרפת vortuulen1), welche sicherlich aus dem Werke Sch(‘- rnajaV2) geschöpft hat. Ich gehe nun zu den oben erwähnten Werken über, denen Schemaja als Quelle dient(‘. (Schluss ’) So ist 401 פה"י und 402 den תח״צ N. 77 gleich (פה״י X. 401 ־findet sich auch Pardes N. 238); 403 כה״י (•dass. Pardes X. 218) und 407 תח״צ X. 82. Auch das Respousum des Isaae b. .lehuda, welches פר״י X. :499 bringt, steht wörtlich in תח״צ X. 70, nur fehlt in 'פה״ die Angabe, an weu es gerichtet war. '•־’) Des Sammelwerkes Schemaja’s thut Erwähnung ein Enkel des Samuel Schlettstadt in seinem שם הגדולים (in Ben-Jacob’» 8 ,11 דברים עתיקים), indem er sagt: ור' שמעיה מתלמידי רש״י והוא סידר ספד הרקומים ובי' מן התלמוד. Moses Isserles schreibt in seinen Zusätzen zu יוחסין (ed. Krakau gegen Kndo): עשה (t. ועוד היו לרש״י ב' תלמידים. הא׳ נקרא דבי שמואר מבונעבורג (מבאבענבורג ספר הפרדס והשני ר׳ שמעון עשה פ' הלקט. Steinschneider (0. B. p. 2510} emendirt שמעון in Schemaja, und will unter פ' הלקט das פ' הרקומים des שם הגדולים erblicken. Aber die Aussage des Moses Isseries verdient nicht beachtet zu werden, da sie mit einem groben Fehler beginnt. Es ist nämlich bekannt, dass Samuel aus Babenberg gegen 150 Jahre nach Raschi gelebt hat; er kann daher nicht sein Schüler, auch nicht der Verfasser des Pardes gewesen sein. Auch die vermittelnde Behauptung Zunzens (Zeitschrift, S. 374), Samuel aus Babenberg sei der Verfasser der דקוטי פרדס, ist nicht stichhaltig, wie ich an einem anderen Orte nachweisen werde.