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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 6 · p. Seite 260

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 6
Article
Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
Date
1897-01-01
Page
Seite 260 (sequence 4)
Language
German
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Schema,];!, der Schüler und Seoretär Rasehi's. 200 Unt«* *r den Schülern Raschi’*, welche vom Lehrer mit derartigen Arbeiten betraut wurden, nahm Schemaja eine hörvorragende Stellung ein. Er erfreute sich eines besonderen Vertrauens Raschi’*, und ihn! scheint Raschi auch sein♦1 iitterarische Xarhlassenschaft vermacht zu haben. Von der ]iiographie Scheniaja’s wissen wir nichts; wir kenne]! nicht einmal den Namen seines Vaters und den Ort. wo er wohnte. Auch sein Verwaridtsehattsverhaltniss zu Raschi lässt sich nicht mit voller .Sicherheit angeben. Schemaja wird bald als Enkel1), bald als Schwiegersohn Raschi’* oder seiner Schwester'2» ausgegeben. Zuverlässiger ist wohl die Angabe Jacob Tain s, dass Schemaja der Schwiegervater eines der Enkel Rasehi’s (wohl der SamiuTs b. Vleir) war3). Sicher ist nur das Iitterarische Verhältnis* Schemaja’* zu Raschi; er widmete seine ganze Thätigkeit seinem grossen Lehrer. Er schrieb Zusätze zu dem ־Commentare Kaschis zur P»ibcl4) und zu Ezechiel5), und Raschi erzählt, dass er mit Schemaja gewisse Partien in Ezechiel durchgenommen habe, und dabei auf einen Felder in seinem Commentar gekommen sei6;. Schemaja schrieb unter der Leitung Kaschi s ״ende bis X. 33 (incl.l. und die Nummern 01)—83!incl.) anzugehören, s. weiter. Mordechai Chullin X. 720. 80 1־ nennt .Schernnja abwechselnd der Verfasser des נ' האנושות. s. ש'־־ rLr::. S. 42 und Gross. Magazin X. 83. *) S. berliner H. ß. XI. 77. In dem handschriftlichen בש־ היש־ (.,jetzt in meinem Besitze) heisst es folio *210b (Ed. folio 81 d): ואח־ שפי״שתיו נמצאת התשובה בנ־ך הרבייב (חרב .־־' .1! ששעיר חשיו ש־ ־בינו אחי שרביא עש• ש־חב, וצוד. אחר ש; חנע־יב וי? תיקרה דך . . .. Ich emendire 'ד.־ב ־ statt הדב־־ים, weil sonst .ב:־ך הדברים ששעיר stehen müsste, und ein Ehrentitel für Schemaja fehlen würde. Mit diesem Titel wird Schemaja in demselben "נש־ היש X. 307 (. , . ושי־ושיב ישניש שר ה־־־ב ־' ששעיר) angeführt. Gross (Gallia 179.) liest שר־ם statt ש־חב. und vermuthet, es sei darunter Dreux gemeint. Berliner versteht unter חשיו שר אחי יבינו Samuel b. Me'ir, Was aber aus der Aeusserung des Jacob Tarn mit Sicherheit resultirt. ist, dass Schemaja der Schwiegervater eines seiner Brüder war, und dass er einen Sammelband (־ך: > angelegt hat. in welchem sich Responsen früherer Autoritäten befunden haben. *) S. Berliner זנח»\אב״הם zu Lev. 27, Amu. 3. Dass. Cod. Oxford 193. *׳) Einige Editionen haben in Raschi zu Ezechiel 42, 4: זה שייך רר״שי מ״ב שנוק ב׳ בגשר הדבור דמערה, וזה י׳ שש ע יה ונתב שדעתו. תובשת. Es scheint, dass sämmtliche Zusätze (durch מצאתי kenntlich gemacht) in Raschi zu Ezechiel von Schemaja herrühren, der sie nach der Lectüre mit Raschi aufgezeichnet hat. c) Raschi schreibt an die Rabbiner von Auxerre: ועתה עסקתי בה עב (Geiger אחינו ששעיר. והגהתיה (3# מרא השנים. Schemaja schreibt in seinem Commentare zu Mi'ddot (30b ed. Wilna): זה שיעור המשנה, אבר למקרא צריך

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