Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Schemaja, der Schüler und Secretär Raschi's
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 3)
- Language
- German
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- Rashi 2× ep/1002670
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Sehemaja, der Schüler und Secretiir Kaschi’«. 259 N. 64). שמרע תפילין ועשייתן (SehibboLe ha-Leket, S. 884; Pardes, N. 38), הלכות ציצית (Seliibb. S. 378; Pardes, N. 3(>. 37, aber defect), סדר הפרשיות (Pardes, N. 12), סדר ליל פסה (Machsor Vitrv, S. 281), הלכות שהיסה (Pardes, N. 206), הלכות טרפות (ibid. 217). Auch gehört ihm manche Abhandlung in den Auszügen aus dem ס׳ האורה im Pardes. Uebcnlies bringen seine Schüler Entscheidungen in seinem Namen. Paschi war somit nicht nur Erklärer, sondern auch Dccisor. Raschi war aber von dem Talmud-Commentar zu sehr in Anspruch genommen, als dass er sich mit der Abfassung von Entscheidungen und Gutachten immer persönlich hätte beschäftigen können Da er überdies in vorgerücktem Alter kränklich war, so pflegte er die Redaction von ähnlichen Schriftstücken seinen Schülern zu übertragen. Das Responsum Raschi’s an Abraham b. Meir ha-Koben wurde von einen! Enkel Raschi’s geschrieben1); ein anderes, an Sehemaja gerichtet, schrieb sein Schüler Jacob b Simson2). Auch ritueile Entscheidungen Hess Raschi nach seiner mündlichen Angabe von seinen Schülern ordnen und aufzeichnen:H). *) Kasein, schreibt: הנני צעיר שעל הדותזם נידון בייסורי חולי ומועל על עיש דווי עת לי עתה לבוא בקצרה אשר לא כדת, בי תש כהי ואזלה ידי מלמשוך בעט כופר, ורבן בתי ק וארי משי שורות הליו, והוא כותבן אל אדוני מרי . . ., Pardes X. 242, mich einer Handschrift in d. Monatsschrift• 1872, S. 288, von Berliner mitgetheilt Nach Berliner -soli uuier ב; בתי Samuel b. Mcir gemeint sein Aehnlich schreibt Raschi in einem anderen Responsum (תשובות הכמי צרפת, N. 15): הש כהי ופי נאלם □לכפר הלאות העוברות עלי גל אהד גל, ע״ב רפה ידי ... והנני קורא מפי לאהד מאחי והוא כותב . . . . '*) Ood. Paris 326, s Monatsschrift 1887, S. 503. Dass das Responsum an Scheinaja gerichtet war, erhellt aus אורחות חיים, folio 74 c. Der Schluss lautet: . . . כר. דבר אל (אלי .1) רבינו מ"כ מפיו ואני כתבתי עי הספר בדיו אני יעקב בד שמשון .Durch dieses Responsum wird die Angabe Mose Tachau’s bestätigt, dass Jacob b. Simson ein Schüler Itaschfa (und Lehrer des Jacob Tarn) war (Ozar Nechmad III, 59). Gross (Gallia Judaica, 514) zweifelt an der Richtigkeit, dieser Angabe aus dem Gruude, weil sie, wie er meint, sonst nirgends bestätigt wird, und weil Zunz (Zur Gesch. 51) Jacob b. Simson um 1160 ansetzt. In Wirklichkeit aber ist Zunz im Irrthuui, denn J. b. S. schrieb sein כפר האלקושי schon im Jahre 1123 (Ood. Oxford 692, von Gross selbst angeführt), während die Angabe Taclmus in dem erwähnten Responsum Raschi’s hinlängliche Bestätigung findet. Jacob b. Simson muss daher ohne Weiteres zu den Schülern Raschi’s gezählt werden. 3) תשובות חכם• צרפת, N.16 .10 .9 .8 .7 ־. und 18, wo aber die Namen der Schreiber nicht angegeben sind. Ibid. N. 6 heisst der Schüler Joseph b. Jebuda. N. 72 schrieb Asriel b. Natan. (Die Entscheidung N. 72 rührt , von Raschi her, und nicht von Isaac b. Jehuda, wie Müller fälschlich angiebt, denn dieser lehrte, das מין במינו schon בששים erlaubt sei, s. ספר הישר N. 382). N. 73 schrieb Jehuda b. Natan (oder b. Abraham). N. 20 iat mit der Signatur שמעיה versehen. Ihm scheint auch das Fol- 17״