Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Zur Geschichte der Khetthubba
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 216 (sequence 4)
- Language
- German
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216 Zur *»*.,schichte der Kriethubba. הרב הגדול בישראל, erscheint die gewöhnliche Formel der Kaufverträge, da v«m der Entgegennahme der Mitgift die Rede ist: א::י מקר עגרכט באיכר מעאני אלאקי״אראת ואיהקהא וא:א פי צחה ■ מן עקלי וגיאז אנד־י טאיעא מן .גיר קהר י ולא גב,'־־ ולא 1> אכראה ודא סחי ולא גלט ולא עלה לי מן מרץ. ]».: ich bekenne vor euch in der bindendsten und zuverlässigsten Form der Be« kermtnisse, bei voller geistiger Gesundheit und Verfügung»- fähigkoit, Freiwillig ohne Ztvan״‘, ohne Vergewaltigung, ohne ■Widerwillen, ohne Leichtfertigkeit, ohne Irrthum und ohne jede von Krankheit herriihrende Schwächling, also nach der richtigen Bemerkung von Prof. Merx a. a. O. p. 12 entsprechend der byzantinischen Formel der Kaufverträge: föisc y.u.oW ßo^ATj xat ivsj'jdy. npoaifscsi, ־/<op\c S6X0•j v׳al yXs'jr^ r, ca־ <v״o־jcy׳a׳: xai 7:atf7;£ a״r;;Gcs׳j<0)1jivY^ a׳7׳ac ־?; ßiac, &Xa3 £v sfjhopiveo y(u.o>v 7(0 vo‘i,‘ xal X0yttf1j.ro 6yta1vov7t ׳J.c7a 7av70c ö*s}.Y;u1a70q. ‘ Wenn wir nach den in den ältesten Quellen erhaltenen Bestandtheilen unseres Khethubbafonnulars Umschau halten, dann fällt vor Allem ein negatives Ergebnis» in die Augen, die Auslassung nemlich der in Khethubboth IV, 1)—11 überlieferten Ausdrücke, die ■ich genau nach dem Wortlaute und der Vocalisation meiner unschätzbaren Mischnahaudsehrift hierher setze: לא כתב הה דאס תשתבלין אפלקידך ואהניייך לי לאיגהו יבכוהניה אהזיר־יניך למדינ^יך . . . לא נהל לה כנין רכרין רי יהוון ליך מיייי ךיירהון לה הסף בהיבהיף יוה״־ ע,־1 הולקהון ד6 עיט אחיהון . . . בנן כקטן־ די •יהירן יין מינוי אייין יהודן כביתי_יתבץ ומתזנן מן נכסיי ער די יהנסבן יגיבליין. . יאה ההורי; יהבה בבלתי ומתזנה מן נכסיי כל ימי ■ .מגי, אל־מרדזיך בכיתי Wer jedoch diese von der Mischna keineswegs, wie Cr. Dal man meint (Aramäische Dialektproben p. 4, 11. 16), für überflüssig, sondern eher als selbstverständlich noch in Geltung erklärten Sätze als früh und allerorten aus den Eheverträgen verschwunden betrachten würde, der befände sich in einem durchaus ungeschichtlichen Irrthuine. Das jerusalemische Formular hat diese Bedingungen bis auf die von den Gaonen aufgehobene Bestimmung in Betreff der Heimfalls der Mitgift an die männlichen Kinder der verstorbenen Gattinז) noch *) Vgl. M. Bloch, das mosaisch tahmulische Eherecht p. 23, xl. 16.