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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 4 · p. Seite 175

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 4
Article
Zur Geschichte des Don Josef Nasi
Date
1897-01-01
Page
Seite 175 (sequence 7)
Language
German
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Zur Geschichte des Don Josef Nasi. 175 verschiedene südländische Waaren, ausserdem 374 Kufen malmatisehen, 70 Kufen Muscatella-Woinos iiujiortirton, wobei der Preis einer Kufe jo nach der Weinsorto von MO—GO TI 1a 1 or berechnet wurde. Wären die erwähnten Agenten Don J. Nasi’s nicht mit einem Privilegium ausgestattet gewesen, so hatten sie für dieses Eine Jahr nicht weniger als 1000 Gulden Zoll- Steuer entrichten müssen i), eine für diese Zeit nicht unbeträelitliche S11nimo, Wir begegnen diesen beiden Kaufleuten durch einen Zeitraum von 8 Jahren mehrmals in den städtischen Acten als Gläubigern, die sich ^auf das Vermögen ihrer Schuldner intabuliren, oder in dem .*Acta iudicii civilis“ als Schiedsrichtern in Processen zwischen türkischen Juden und ausländischen Christen, die den langen, schwierigen Weg durch das städtische Gericht, hauptsächlich der Sprache wegen, vermeiden wollten. Im Jahre 1571 kehrt Abraham Mosso nach Constantinopel zurück, indem er seine Handelsvollmacht seinem Stiefbruder David Mosso Übergicht-). Erwähnenswert!! ist ein Document, in dom dieser wie auch Chain! Cohen für mehrere ausländische, jüdische Kaufleute, die hier mit ihrem Kamen und ihrem Hcimatsorte angeführt sind, .Bürgschaft leisten־•**). Einen langwierigen Process führt der Jude Jacob Sydis aus Constantinopel 'mit einem reichen Italiener Pcro Galanthus wegen eines -Contractsbruches. Unter den Acten dieses Processes befindet .sich eine sonst, geringfügige Entscheidung des Lomberger Rabbinatscollegiums, die das Datum: Dienstag 27. Sehewat 531 trägt und vom Syndicus (szkolnik) Jozwa (Josef), Sohn des R. Moszey, wie auch vom Gemeinde-Secretiir (pisarz zydowski lwowski) Jozef, Sohn dos Moszey Chassan, unterfertigt ist* * 3 4 5 6). Dieser Jacob Sydis kauft ein Haus in Leinborg, das 100 Jahre später der berühmte jüdische Hof-Arzt des Königs Johann Sobieski Dr. Simclia Mcnachem aus der Eamilie Jona (KikencsU) angeworben und bewohnt hat‘1). Im Jahre 1587 erhalt Mardochaj Cohen aus Constantinopel vom Sultan das ausschliessliche Recht für den Export südländischer Weine nach Polen und betraut seinen Bruder Mosze ג) S. Acta coiBulum 1570, pag. 151. 0 Acta Jud. Civ. Lib. 12. pag. 477. 3) S. Beilage Nr. 5 (Acta Cons. 1570, pag. 182.) 4) Acta Jud. Civ. XII, pag. 522 In Buber’s אנש* שש kommt dieser Name nicht vor. 5) B. übeT ihn Caro: Geschichte der Juden in Lemberg, S. 179, Buben אנשי שם S. 215 (Nr. 544). 6) iS. W, Lozinski: Patrycyat a. a. 0.

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