Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Studien über Simon Kimchi
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 9)
- Language
- German
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164 Studien über Joseph Kimchi. Das 'א in ההלבוא (Jos. 10, 24) und אבוא (Jos. 26, 12) ist '/Ai erklären nach dem Arabischen, wo gleichfalls die 3. pers. pIur. im practeritum mit א׳ geschrieben wird: (1 והם צל מנדג לשין ערבי טכוהבים לעולם א׳ בבי דבריהם. Die Form הרנה (Hiob 30,23) ist nur eine Abart von der rad.הדדא במקום גוץ דנן: רנן^ Es wird auch mit dem arabischen ידנא im Sinne von p verglichen2). Das דד in הקהל (Ximi 15, 15) האויב (•i 0, 7) ist ein Zeichen des Anrufens, des sogen. Yocativs, gleich dem יא im Arabischen, während es allerdings, nach JK's Ansicht in dio 1. pers. sing, welche nicht ’a’kulu, also mit einem noch hörbaren Laut nach dem Elif, sondern *akulu gesprochen wird. Vgl. auch di ei n e hebr, Abhandlung 1. e. p. 8—0. 1) Sikkaron 4,24—2f>. — JK zeigt hier, dass er bei dieser Vergleichung mit den! Arabischen nicht vermieden hat, den von Ihn Gannach bei Juda Chajng gerügten Yerstoss — beiläufig der einzige bei Chajug sich lindende Hinweis auf eine Analogie mit dem Arabischen (cf. Bacher Gramm. Termin, d. Chajug p. 4g — Chajug (bei Ewald und Dukes Beiträge III, p. 14 Z. 5., das arabische Original bei Bacher i. e. p. 4, Anmerkung 3) äussert sich hierüber, dass diese Schreibung nach Art der arabischen Sprache zu verstehen ist. [JK's Worte על מ:הנ לעוץ ערבי sind eine ganz getreue Uebersetzung von Chajug'8 וערי דלך עלי מנרי לגה אלערב]. Dagegen führt Ihn Gannach in seiner Grammatik Kitäb-al-Lu’mii — im Iiikma fehlt dieser Passus — des Längeren aus (cf. Ln’mä ed. Bacher et Derenbourg, Paris 1886, p. 293, auch mitgethcilt von Derenbourg Opuscules p. 385) dass dieses 'א nur eine von Späteren eingeführte orthographische Neuerung ist, zwecks Unter- Scheidung zwischen dem ו׳ der Pluralendung und dem waw eonjunetivum am Anfang des folgenden Wortes. Vgl. auoh meine hebräische Abhandlung 1. 0. — Geaeuius-Kautzsch p. TG Anm. 3 meint, dass in diesen Beispielen weniger ,,arabische Orthographie als alte Schreibfehler vorliegen dürfen“, wie z. B. עשלא Jer. 10, o für לנשאו 2) Diese Bemerkung findet sich im Münchener Fragmemt des Iliob-Commentars und lautet so: ודומה) בספר Mo.) הה״א במקום נדן ודימה רומית לשון ערבי ללשון עברי מן ארנה. Weiche Schrift JK meint, Et uns unklar. Zur Sache selbst ist zu bemerken, dass bereits Ihn ’ :!nach für einen derartigen Lautwandel im Hebräischen auf die Analogi־׳ des Arabischen hin weist; vgL Bacher SPVG p. 14 und ibid. Anm. 3 und 4. JK macht auch in seinen Schriften auf sokhe Erscheinungen aufmerksam, z. B. im Hiob-Commentar zu 12 ,24 תפלה (Schwarz תלות אנוש p. 161). (Deut. 32, 31) משפט הה״א בעבור הכפל מן פלילים, ferner ס׳חקה p. 36 zu יהד Sp. 27,17) ישגה ״-= שנג ,חדה ־= הדד. Vgl. ihn Gau. Wb. 475,13, ferner Bacher Abr. ibn Esra als Grammat. p. 92—93 und ibid. Anm. 26—28. Zu unserer Hiobstelle nimmt IG im Wb. 682,25 eine besondere rad. רנה an. Saadia z. St. (ed, Cohn p. 85) übersetzt mit תדן, also gleich, bebr. רנן, ebenso hat die Bouener Glosse no. 31 bei IG* 1* c. ’חרן (vgl. hierzu in den Nachträgen).