Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Studien über Simon Kimchi
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Studien über Joseph Kimchi. 1113 תשועה ist nicht zu ulentificiron mit ישועה, zumal cs zwei verschiedene Wurzeln sind. Es bedeutet vielmehr eigentlich, von ״ שועflehen44 herrührend, das .,Annehmen, Erhören dos EJehens^, sowie im Arabischen ״ נאתliehen41 und die Keflexivi'orm אפתגאתה, der auch die Bildung תשועה nahe steht, ״das Annehmen des Gebetes‘4 קיבול שועה bedeutet1), II. Grammatisch0 Vergleichungen, Die Lautlehre betreffend bemerkt Joseph Kimchi, heziiglich der L pers. sing, imperf. der verba פ״א gegen ]{,Jacob Tarn, dass das Präfix א׳ nicht in dem 'א der Wurzel aufgegangen ist, vielmehr sich wohl erhalten hat und nur durch (las Üholem resp. das ר ersetzt ist, denn das Aufgehen eines Buchstabens im anderen, die sogonannto הבלעה, kann ebenso wie das אגדגאם im Arabischen nur mit Hilfo eines ])agescli, wio bei den Verbis יפ״נ stattfindon בי־ לא נמצאת הבלעה בעברה ובערבי אנדגאם כ־ אם למקום הדגשות שנבלעים בהם אות (2שר,דם כמו ייתן. דארין zu losen sein dürfte דאדין, zusammenhängend mit *•דרא Schleier, Verhüllung, also eigentlich ,,die durch Verkleidung unkenntlich gemachten“; vgl. hierzu dio unter den Etymologieen art. צמים angeführte Erklärung des, in arabischen Ländern lebenden Samuel ibn Masnüth in soinem Hiob-Comn».מעץ גנים p. IG: * . . במו שעושים אותם הערביים שמתעטפים על שפם וחומם. Dieses würde auch dom Hebräischen näher stehen, in dem -ר־דא gleichzusetzen ist mit רדיד (Hob. Lied 5, 7): vgl. hierzu IE. z. St. רדידי בל׳ ישמעאל כמו צעיף; cf. auch Bacher, Abr. i. Esra als Grammatiker p. 172 s. v. ג) Gal. 153 art. שע. — Diese Vergleichung, die sich ganz kurz angedeutet findet mit den Worton גית ואםחגאתה bei Ibn Gann. Wb, 710, 17 (cf. auch Bacher BdEL VI 220), ist nicht ganz corroct. Denn dio X. Form im Arabischen bedeutet nicht ״jemandes Flehen annehmen“, sondern ״um Hilfe bitten“. Eher wäre es angängig, auf dio gleichfalls reflexive fünfte Form hinzuweisen. Der Iieflexivbedeutung des Wortes dürfte wohl das Präfix ׳n, mit dem auch dio f>. Form beginnt, ent• sprechen. Vergleiche auch meine hebräischen Abhandlung 1. c. p. 8. (vgl. hierzu in den Nachträgen). 2) Gal. 71, bei Besprechung von Jacob Tam’s Excurs über die Wurzeln sub no. 11 (vgl. Filipovvski criticae voc. recension. p. 41) lieber den term. אנדגאם oder אדנאם, hebr.,הבלעד, siehe Bacher. Grammat. Terminologie des Juda Chajug p. 16. Zur Sacho soibst ist zu bemerken, dass die neuere hebräische Grammatik den entgegengesetzten Standpunkt einnimmt. Gesenius-Kautzach, hebr. Grammatik, 25. Auflage, p. 185 meint, dass das *א. welches gewöhnlich als in u oder 6 quiescirend auf• gefasst wird, nur orthographisch und um der Etymologie willen bei• behalten wird. Vgl. auch ibid. 1. c. Anmerkung 1, wo nach Nöldoke in ZDülG Bd. 32 p. 593 auf das Arabische hingewiesen wird, spee. für 1r