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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 4 · p. Seite 159

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 4
Article
Studien über Simon Kimchi
Date
1897-01-01
Page
Seite 159 (sequence 4)
Language
German
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Studien über Joseph Kimchi. 150 ערער (Jer. 17, G p. 102, 18) bezoiclmet, gleich dom arabischon אלערצר, oineii stets trockene», und niemals vom Bogen honetzton Baum; שהוא נדן יכש כל זמן ומהגשם לא ירטוכ וידוע הוא -0 עץ וה בערכי כי שמו אלערער פחדים (Hiob 40, 17) bedeutet dasselbe, wie das arabiseho פכר, jedenfalls in der Bedeutung ״Hoden“״). weisen auf, mit ב׳ und mit. ף. IE z. St. erklärt es durch בגד־ מעטפתהץ; der Commentator Saadia z. St. bemerkt; מנעליך ריש אומדים ברזי שיקים שלחם, was mit JK’s Erklärung jedenfalls übereinstiinmt. R&schi 7״ St. bemerkt השמלה העליונה, David Kimchi im aramäischen Anhang zum Wb. erklärt הוא סרבל שיתכסה האדם בר Vgl. Bluth Magazin XVlll, 15 und ibid. Anm. 2. Nach Sachs, Zur Sprach- und Altorthum8forschung II p. 102 ist die Erklärung des Bin jamin Mussaiia, wonach es saraballa, woitre Pluderhose bedeutet, richtig. Immerhin würde sich diesos mit JK's Augäbe decken (vgl. auch hierzu in den Nachträgen). 1) (lal. 122 art. עד. Id Wb. 557, 6 bemerkt: ומא■ יבעד אן יכץ אלערער והי שצד אלנבל, hält es also für einen auf Bergen wachsenden Baum, der im Arab. ebenso bezeichnet wird. Nach Kimchi Wb. art. עדער ist es ein in der Wüsto wachsender Baum, der im Arab. die Bezeichnung führt אלבהל• Die von DK weiterinn iin Namen vom daon Hai citirto Erkliirung, wonach es gemäss der Üebersetzung des Targum, עבביתא ein Gewächs hczoiclmot, welches üussorlich ein Dorn ist, innen aber eine essbare Frucht enthält, wird von IG 8. v. im Namen von Scherira, dem Vater Hais, citirt. Parchon (Machbereth p. 52a) hat ausser der sich hei DK Uiulcnden Erklärung noch die Angabo Anderer, dass 08 eia derartiges Gewächs ist, welches . hoi eintretender Hitze vertrocknet und, sobald ein Wind kommt, gebrochen wird (vgl. hierzu auch in den Nachträgen). 2) Diese Bemerkung findet sich im Münchener Fragment des lliob- Comra. —־ Auch Saadia z. St. (6d. Cohn p. 87) gieht es durch das arabische אפכאד wieder. Dasselbe hat die Iiouener Glosso no. 55 bei IG Wh. 569, jedenfalls im Namen äandi&s. Ihn Gannach Wb. 569, 16 i'gg. bemerkt, die Bedeutung von ״ פחדיםIlodon“ an dieser Stello «ei verwandt mit den zwei anderen Bedeutungen des Wortes, nämlich ״zuströmen und um Hilfe suchen“ (vgl. hierzu die Analogie mit dom arab. זע£ beiTanchüm Jeruschalmi in meinem: Aus dem Koheloth-Connnontar d. Tauch. Jeruschalmi p. 15) und ״sich fürchten“. Eine andere Vergleichung mit dem Arab. giobt Samuel ibn Masnüth in soinem Hiob- Co mm. מעץ גנים (ed. Buber, Berlin 1890, p. 130): ויתכן שיהיו פחדיו מל׳ ישמעאל שקורץ לצד אחד מן הירך אלפכד כלומד גידי ירכיו ישודגו מכאן ומכאן. Mit dieser Auffassung von *פכד als ״Hüfte“ ist zu vergleichen Saadia, der ידך in 4 ,45 ./}׳ (vgl. Th. Hofmann, dio Korachitisch&n Psalmen nach Saadia, im Progr. des Kgl. Gymnas. zu Ehingen, Stuttgart 1891 p. 3 [arab.]) mit פכד übersetzt, während er sonst ידך mit anderen, doni Zusammenhang entsprechenden Worten wiedergiebt. so z. B. Gen. 24, 2 mit ,עהד —־ רמז למיילד (cf. Derenb. Note z. St.), Gon. 32, 2G mit ורך. Auch Parchon (Machber 63a) erklärt פחדים mit יריכית־ז. — Krwühnt sei schlieaslieh noch die Deutung von Simon ben Zemach Darin im אוהב משפט p. 191: ואפשר לפרש פחדים מעני; פחד ונקראו חקרנים פחדים לפי שבחם מפחיד בני אדם ואומר בי חם משורנים בנירים כהי5' המי (vgl. hierzu noch die Nachträge).

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