Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1896-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 5)
- Language
- German
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138 Besprechungen. חתורידז auch in den Vordersatz gekommen. Indess haben wir dies Alles blos vermuthungswei.se ausgesprochen und zwar hauptsächlich, um zu zeigen, wie eine scheinbar so leiehto Stelle, wie die vorliegende, so mancherlei Schwierigkeiten bietet, —Schwierigkeiten, die der Verfasser' wohl erkannte und zu beseitigen suchte. S. 122. A. I steht למד, הוא מושל בל בא* עולם בחולדה offenbar irrthiimlich für כל שיש ביבשה יש בים S. 12G zu Gen. 44, 13. ״Die Motropolo Egyptens erschien den Sühnen .Jakobs 80 unbedeutend, wie eine kleine Ortschaft; durum heisst es (len. 44, 13 einfach: sie kehrten zur Stadt zurück.“ Der Satz bedarf jedenfalls einer Erklärung und ist in dieser Fassung unverständlich. Vielleicht hätte ein Hinweis auf den S. 331 sich findenden Ausspruch lv. Levi’8 genügt. S. 147, A. 7 יחידי• את bedeutet in der citirten Stelle nicht, wie gewöhnlich, ,,Du stehst mit Deiner Ansicht allein da“, sondern einfach, Du bist ein Einzelner und hast nicht gewisse Eeckto einer Mehrheit. S. 178. Anstatt: Chija b. Abba rühmt den Fleiss des Zairu, soll es umgekehrt heissen. S. 237, A. 2, Die sehr einleuchtende Emendation des Verfassers giobt uns Veranlassung auf eine interessante Stelle Siphro Deut. Nr. 131 hinzuweisen1). S. 238. Die Deutung zu Dout. 11, 18: צריכה שתהא שימה כנגד הלב gehört nicht dom späteren E. Jizchak an, wie der Verfasser anuinunt, gemeint ist vielmehr R. Jizchak in der Mechilta Abschnitt Do» 17. Dass die besait in der Meohilta, welche mit Babli übereinstimmt, richtiger zu sein scheint, als die in Siphre Deut. No. 3f>, wird von Weiss boreits an Ort und Stelle angomerkt. S. 243, A 3. Der Verfasser, welcher in der Regel das Schlichte und Einfache verzieht, verwirft hier ohne stichhaltigen Grund פרדכסום und die gewöhnliche Erklärung, um פדדיבום mit der Bedeutung ״sehr weiss“ vorzuziehen. פרדובסום soll ja keine Erklärung dos Namens Laban sein, sondern auf den Contrast zwischen dem Namen und dom Charakter Laban's hinweison. Hingegen heisst Laban nicht: sehr weiss, und soll darin eine Bezeichnung in gutem Sinne liegen, 80 thut es auch der einfache Name. Einigorraassen störend sind die Ausdrücke לשבח und לגנאי, die jedoch nur in Gen. r. sich linden, aber in jedem Falle nur rein äusserlich auf den Namen sich beziehen. Ob in den verschiedenen Deutungen noch eine Antwort liegen soll auf dio vorhergehende Frage (איודבין ליה והכתיב ולרבקה אח ושמו לבן), wie es besonders N. r. den Anschein hat, kann dahingestellt bleiben. S. 248, A. 2. sind die Lesearten von Jalkut und Midr. 8am. verwechselt, Ibid A. 3, Dio Fortsetzung der Stelle, auf welche sich der Verfasser bezieht, ist schwierig, denn die ganze Stelle lautet: ר׳ חניי בשם ר׳ יצחק אין שואלין עניות במקום עשירות שמתוך כך קפצה. הנה לנדרים• Es ist nicht klar, wie in den Schlussworten der Gedanke ausgedrückt sein! 8011, den der Zusammenhang erfordert, dass nämlich Channa in ihrem Gebete Grosses von Gott erflehte. Oder stehen die Worte nicht in dieser Verbindung mit den vorhergehenden und muss in dom Aussprucho R. J’s. die Beziehung auf Channa aus dem Zusammenhang ergänzt werden? Aus den Worten des Verfassers ist nicht ersichtlich, wie er die Stelle auffasste2). 1). Die Stelle, welche seltsamer Weise noch nicht richtig erklärt wurde, lautet :א יראה לך שאתה רואה ליפטר לך wofür Jalkut, angeführt von Fried mann, רואה את לפלטר hat. Beide Lesearten geben keinen guten Sinn und es muss heissen: רואה את בפלטיא wie aus Jer. Pesachim 2Va sich ergiebt:לא יראה לך איה תניי חני לך אין את רואה רואה אח בפלטיא אית תכיי ת:י אפילו בפלעיא. Die erstere Ansicht ist offenbar die des Siphre. In einer Unterhaltung mit Herrn Dr. Lewy hier erfuhr ich gelegentlich, dass er die Stelle im Siphre in gleicher Weise auff&sste. Eg wäre nicht befremdlich, wenn die Worte שמתוך כך קפצה ח:ה ::דרים nicht an