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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-01-01 · Heft 3 · p. Seite 117

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 3
Article
Studien über Joseph Kimchi
Date
1896-01-01
Page
Seite 117 (sequence 4)
Language
German
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Studien über Joseph Kimchi. 117 Betreffs der Benennung der genera sind nur zu verzeichnen die Wendungen: לשון האיש והאשה!); ferner ף:, הנקבות. 1) Sikk. 41, 14—15. Auch IE hat Mosnajim (ed. Heidenheim p. 34a) dio Ueberschrift הנשים. 2) Gal. 150, 35. So ist wohl auch jeden falls zu lesen in der Parallelstelle ם׳ חקה, p. 4, 30, wo daselbe Wort ,תרנד Spr. 1, 20 behandelt wird, statt des keinen rechten Sinn ergebenden נ׳הנדבוח. Vgl. auch DK., Wb. art. שנן die Worte בלשון נקבות. Naolitriige, Für anomale Wortbildung ist noch zu bemerken der Ausdruck מתנכרים, auch מתנכרים מן האחרים in der Erklärung zu dem von JK. herrührenden Lehrgedicht betreiTs Vocalisirung des Imperativs, p. 70 der ed. des סיוכרן• Erwähnenswertli ist dazu der von Dunasch gebrauchte terminus המלה הנכרית, vgl. Bacher, GT., p. 13, inm. 1. — Betreffs der Unzulässigkeit, nach anomalen Formen andere zu bilden, bemerkt JK Sikk. 27, 2 ואין ראיה מן הזר על חביריו כי אם על עצמו בלבדר. Vgl. dazu Juda Cbajug und LE's Worte: זרים שאין ראיה בהם bei Bacher GT. p, 13 und ibid. Anm. 2. Betreffs Benennung der schwachen Verba als חלקים ist zu bemerken, dass sie so bezeichnet der Karäer JudaHadassi; vgl. Bacher, Monatsschrift 40, 11G, Anm. 4. Für die Terminologie dos Imperativ ist zu erwähnen die von JX in dem oben citirten Lehrgedicht, Sikk. p. 70, gebrauchte Form בצ1תך; vgl. dazu den term. bei Men. Machberth p. 18 a: בצוותו. Das An fügen der Suffixa wird in der Glosse ז in Sikk. p. 22 bezeichnet mit התאנות. Y. Bio hebräisch-arabische Sprachvergleichung bei Joseph Kimchi. Nächst der grossen Bedeutung, dio Joseph Kimchi für dio Verbreitung der in Spanien zu hoher Blütho gelangten Sprachwissenschaft beanspruchen darf, ist ihm noch eine besondere Culturmission beschieden gewesen. Als ein Opfer des islamitischen Fanatismus zur Auswanderung aus Süd־ Spanien gezwungen *), hat erden unter dem bisherigen Wohlwollen des stammverwandten Volkes auch auf die Juden zum Theil übergegangenen Geist der islamitischen Araber nach Südfrankreich verpflanzt. Die arabische Sprache wurde durch ihn und seinen etwas jüngeren Landsmann und Zeitgenossen Jehuda ben Saul ibn Tibbon, den Stammvater der berühmten l) Vgl. hierüber Graetz, Geschichte der Juden VI* p. 236; Biüfch Magazin, Jahrg. XVIll, p. 3,

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