Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Aus den talmudischen Randnoten des Herrn Rabbinatspräses S. L. Brill in Budapest
- Date
- 1896-01-01
- Page
- Seite 108 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2829132-2829696-2829700-2880313--27552-2880337- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
108 Biau, talmudische Randnoten. vielen einschlägigen Aussprüchen in Bibel und Talmud, ist der charakteristischste, welcher mit ואוי לו למי שבג? נקבות (Ividduschin Endo) endet. Es ist also begieiflich, wenn R. Samuel ben Meir bemerkt: ולא נתיישב לי יפד, דעתו של רב חסדא. m״״ kann diese Ansicht jedocli auf Grund von Sabbath 23 a verstehen. Hier wird von dem Tochtermann, wie vom eigenen Sohno gesprochen, und zwar thut dies R. Chisda (siehe Raschi v. נפק מיכייהו). Da R. Ch. eine berühmte Tochter hatte, weiche die Frau des Raba geworden, nachdem sie schon früher einen andern Gelehrten zum Manne gehabt hatte, wahrend von seinen Söhnen nichts bekannt ist, wird man seinen Ausspruch, ״ihm seien Töchter lieber,u begreiflich finden. Aboda sara 2a. Zwischen Rab und Samuel giebt es eine Controverse. ob in der Mischna לפני אידיהן oder לפני עידיהן zu lesen sei. Man hat hier die älteste Variante der Mischna des Patriachen Juda I vor sich. Es werden im Talmud noch dio folgenden Varianten erwähnt. Jeruschalmi Berachoth VIII, 7 (12c) Erubin V, 1 (22b) — Aboda sara I, 7 (39c): אין מברכין על הנר עד שיאותו לאורו (Mischna Berachoth vn, 1). hierzu heisst es an den genannten Talmudstellen: רב אמר יאותו ושמואל אמר יעותו; Erubin v, 1:;כיצד מעברי; רב אמר מאברי ושמואל אמי מעברין (auch b. Erubin 53a); als dritte Controverse erscheint עיוייהן :אידיהן. Sukka 50b: חד תני שואבה וח״ת השובה; Rosch ha-Schana 23b: א בעיא להו בית יוק תנן או בית יעוק תנן; Beza 35 b: משילין־משחילין, משירין־מנשירין; Schabbarh 77 ״b:...א־בעיא להו כדי גמיאה או כדי גמיעה... גראינין או גרעינק אוממות או עוממות ... מאמצין או מעמצין (Parallelstellen ebenda verzeichnet); Erubin 61a: אנשי־־לא אנשי; Jebamoth 17a: ראשונדדשנייה; Ketbuboth 95 b: איבעיא לוד ניוונת תנן או הניוונת תנן; Baba kamma 60a: 116;ליבדדניבהb: מםירךן־מציקין; Sohebuoth 47 a bben: ,א״ל רבא לרב נחמן היכי תנן א״ל לא ידענא הלכתא מאי א״ל לא ידענא ובו,. All Violen der citirten Stellen heisst es: מאן התני.. לא משתבש, ומאן דתני .. לא משתבש. Siehe auch Tosafoth Aboda sara 2a, Scblagwort J,־rrc? מ״ש לא תני. 3a. Tosafoth Anfangswort כרעים ולדם וישראלים citiren Ezechiel 28, 9 ואתה בן אדם ולא אל. Samuel Edels in seinen agadischen Bemerkungen (חדושי הגדות) baut eine Frage auf das p, welches bloss ein Druckfehler ist. Dies ist umso auffallender, da Baba kamma 38a und Jebamoth Gla derselbe Vers ohne Fehler, dem masoretischen Texte conform citirt wird. Sanhedrin 3b: מגדף בה ר״ אבוהו. Dieser Ausdruck findet sich noch Sanhedrin‘40b; Sabbath 62b; Sebachim 12a; Aboda