Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Aus den talmudischen Randnoten des Herrn Rabbinatspräses S. L. Brill in Budapest
- Date
- 1896-01-01
- Page
- Seite 105 (sequence 2)
- Language
- German
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- Rashi 2× ep/1002670
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Blau, talmudisohe Kandnoten. ו oft sündenlos gewesen. Schabbath 55b hingegen wird eine andere Ansicht vorgetragen: אף משה ואהרן בחטאם מתו וכד, sonst hätten sie länger gelebt. Siehe hierüber David Ibn Abi Simra, Rabbinische Gutachten II, 25G und Keneseth ha-gedola, Orach Chajim 112 c. 21b. Was Tosafoth רוצה אשה בקב ותיפלות iin Namen des R. Chananel anführt, findet sich im Aruch s. v. קב I anonym. Ibidem heisst es, Gott wird Rechenschaft fordern von denen,דחפו גינדי. Raschi erklärt:המתכסין בטליתות ומראץ עצמן כפרושין ואינן פרושין. Diese Stelle empfängt und verbreitet Licht über den Ausspruch Abotli d. R. Nathan c. XXV Ende (ed. Schechter, 1. Version) נוח למלוך על כל העולם מלישב ולשנות בפגי בני אדם העטופים בסדינין. Siehe Schechter’s Note zur Stelle. Es steht ausser Zweifel, dass an beiden Stellen von denselben Scheinpharisäern die Rede ist. 30a. David sei bestraft worden מפני שקרא לדברי תורה זמירות in Psalm 119, 54. Es wird gemeint sein, er habe die Thora nicht cantillirend (בנעימה), sondern singend (בזמרה) gelesen. So heisst es auch Megilla 32 a: אמי* ר׳ יוחנן כל הקורא בלא נעימה ושונה בלא זמרה עליו הכתוב אומר (יחזקאל כ׳ כ״״ה) ונם אני נתתי להם חקים לא טובים ומשפטים לא יחיו בהם Sanhedrin 101a: הקן־א פסוק של שיר השירים ועושה אותו כמין זמר וכד מביא רעה לעולם וכד; Aboda sara 32b: גמרא גמור זמורתא תהא, vgl, Raschi zur Stelle. IV. Ordnung Nesikiu. Baba kamma 23b werden die von Babylonien nach Palästina und umgekehrt reisenden Gelehrten mit dem vollen Ausdruck דסלקין לעילא ותחתין לתהתא genannt; ebenso 113b unten und Baba bathra 45a; Nidda 10b wird erwähnt רבין וכל נחותי ימא; Baba mezia 85a שמעו לי, נחותי ימא; Baba bathra 73a אשתצו לי נחותי ימא. Schon diese Benennungen lehren, dass ausser den bekannten Rabin, Dimi, Seera etc. viele Gelehrte den Verkehr zwischen den zwei Stammländern der mündlichen Lehre aufrecht erhalten haben. Die Babylonier haben die palästinischen Entscheidungen wie Orakel aufgcnommen. Siehe noch die folgenden Stellen: Nidda 16b; 39b; 62a; Sabbath 20b; 21a; 90a; Sukka 43b; Chullin 101b; 124a; Berachoth 38b; Baba bathra 41b; Sanhedrin 5a; Tamid 32a; Bosch Haschana 21a. 25b: לאי אפנויי מופנה, derselbe Ausdruck kommt noch vor Sanhedrin 40b; Bechoroth 32a; 43a. לאי m0.