Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 40 (1895-1896)
- Issue
- Heft 12 (September 1896)
- Article
- Jüdische Alterthümer in Worms
- Date
- 1896-09-01
- Page
- Seite 557 (sequence 4)
- Language
- German
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JiidLsch.0 Aitorfchüiuer in Womis. 557 Tafel oberhalb der Thür der Gemeindestabe (8. 107)ר ein Fragment der anderen Tafel bemerkte er an einem unqual.ificirbaren Orte (S. 110). Beide Fragmente sind gegenwärtig in der Raschi-Kapelle aufgestellt. Zwei neue Inschriften, nach der Oopie Elieser’s an gefertigt, sind in der östlichen Wand der Frauen-Synagoge ein gemauert. Die Inschrift für Meir lautet: בנה הבית הוד, לשם אדוני. ר׳ מאיר בר יואל מורע בהוני. בתתקע״ג ליצירה למניין חשבוניי. יזכור בוכרון טוב לפני אדוני. יען ויאמר אמן אדוניי , , . והבית הוה אשר בנה להתפלל בו. לנשים הבוטחות אל ד ואל טובו. לוכרון בעט ברזל נכתב מכתבו. למען ירוץ הקורא בו. Die Inschrift für Judith lautet: ובת מלך בת נדיב כבודה. פנימה נכנסה בית מנוחה. לבית חבר סנן כהן חמודה. לשם עור מאיר נלקחה. שמה מרת יהודית החסידה. בידה לקחה צירה ארוחה. אשד אינה אלוה כל בידה. להכין בית נוח זה1) לו למנוחה. להשלים בו עד ערב עבודה. תפילה ועתידה ורון ושיחה. חכמה׳ בנתה בית בחמדה. ככן תהיה כאם בנים שמחה. אלהים וכרה לה זאת לתודה. ולעדה סגולה ולשמחה. Raschi-Kapelle. Bin niedriger unansehlicher Bau, an der Westwand der Männer-Synagoge nicht angebaut, sondern wie hingestellt. Eine Nische in der Westwand, rechts und links zwei rohe Steine, dient als Stuhl. Auf diesem soll, der Sage nach, ßaschi gesessen und gelehrt haben. An der Süd- und Nordwand sind steinerne Bänke für Schüler angebracht. Das junge Alter des Baues giebt sich durch seine Stillosigkeit zu erkennen. Eine Inschrift an der Südwand besagt unzweideutig, dass das Gebäude von David b. Josua Joseph Oppenheim im Jahre 1624=384) בנה ישיבה) aufgeführt wurde. Ausser dieser Inschrift erzählt auch das Wormser Memorbuch, dass David Oppenheim (gestorben 1642) auf eigene Kosten das Almemor in der Synagoge, das Haus auf dem. Friedhofe (בית צידוק הדין), und die Jeschiba hinter der Synagoge erbauen liess (Levysohn, S. 108—9). Berner heisst es in der Inschrift in dem erwähnten Hause auf dem Friedhofe: הלא מקום לזהב מוצא לכסף . נתן הנדיב הפרנס כמר דוד כר יהושע יוסף . ממשפחת אופנהיים הוא אשר אהב בהמון מצות ובדופניו אסף . לו תבואות בנק בימה בית הכנסת והישיבה 0 Ergiebt 73, die letzten zwei Zahlen von תתמע״ג (gegen. Levysohn S. 107).