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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-09-01 · Heft 12 (September 1896) · p. Seite 556

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 12 (September 1896)
Article
Jüdische Alterthümer in Worms
Date
1896-09-01
Page
Seite 556 (sequence 3)
Language
German
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556 Jüdische Alterthiimer in Worms. תמוד מצות כספו. בצל חכמה עשזת חופו. תחת האשל ברמה נצב!). כצאת שמש זרוע אורו . להצלילת) בסוכת עורו . יכרוהו חברים ובנכבדים יחציו. ירווה מדשן עדניו. ודלה צלק אזור מותניו^ והאמונה אזור חלציו. Diese Inschrift ist an mancher Stelle dunkel, aber so viel steht fest, dass sie von Hofräumen (חצרות), von einem Brunnen, einem Oberhäuschen (עלייה) und einem geraden Wege zu erzählen weiss. Mit der Synagoge hat sie nichts zu thun. Auch die Schrift ist eine andere als in N. 1. Die Inschriften gehören nicht zu einander; N. 1 hat die Synagoge, N. 5 den Hof und was darin ist zum Gegenstand. Was hier unter באד zu verstehen sei, mag dahingestellt sein. Vielleicht ist das Bad, vielleicht ein Brunnen gemeint, der das Wasser für das Waschbecken lieferte, und der sich am Vierecke befunden haben mag. Für das Letztere spricht der Umstand, dass die Inschrift an der Westwand über dem Waschbecken angebracht war. Von dort führten auch Wege zum Bade und zum Vierecke. Frauen-Synagoge. An der nördlichen Wand der Synagoge wurde im Jahre 1213 durch Meir und seine Frau Judith die Frauen-Synagoge an gebaut. Der Bau ist im frühgothischen Stile gehalten. Im Jahre 1349 wurde die Synagoge zerstört (Levysohn, S. 107). Die kleine Vorhalle ist ein später Bau, etwa aus dem 17. Jahrhundert. 6. Zwei Gedenktafeln verewigten den Namen Meir’s und seiner Frau. Sie befanden sich zur Zeit Elieser’s an der westlichen Wand der Frauen-Synagoge, denn Elieser schreibt: בכותל בית הכנסת אשר לנשים לצד חצר בית הכנסת לאנשים כתוב: בנח הבית ... ועל אבן אחת תחתיו ממש כתוב זה: ובת מלך ... Sie wurden von dort, wahrscheinlich bei einer Beparirnng dieser Wand, weggeschafft. Levysohn fand ein. Fragment einer Decke aufgeführt wurde, oder dass der Weg’, der sich nach rechts und links theilt, auf einem Unterbaue ruhete. — Levysohn übersetzt: ״die Mauer ruht nun auf ihren früheren Trümmern“, und folgert daraus (S. 106), dass die Synagoge damals nicht von Grund aus erbaut, sondern renovirt wurde. Aber diese Inschrift hat, wie wir wissen, mit der Synagoge nichts zu thun. Seine Erklärung von באר ד1&ר scheint L. hier aufgegeben zu haben. נ)!Jeher diese und andere dunkle Stellen vgl. Levysohn. 2) L. liest falsch •לד,צל ף Jes. 11, 5. Die punktirten Buchstaben gehen die Zahl 946 1186.

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