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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-08-01 · Heft 11 (August 1896) · p. Seite 490

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 11 (August 1896)
Article
Studien über Joseph Kimchi
Date
1896-08-01
Page
Seite 490 (sequence 10)
Language
German
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490 Studien über Joseph Kimchi. ■Wendungen: נ דע כי הצור רודף אחי חאית״ן); ferner, mit Anspieinng auf 2 אחריה רעותיה מובאות :45,15 <!׳) und וישימו בם מצבם ואל מקום האות האחת אחריה תלכנה חברותיה וריעותיה 3 מובאות לה). Die Anomalie einer Wortbildung wird ausgedrückt durch מלה ורה; ferner ־wird die Anomalie bezeichnet durch die der Bibel entlehnten Wendungen: * * * 4 5 *עברו זרים בתוכם) und ל-בתוכם יתערב זר) (Hiob 15,19 und Spr. 14,10). Bür die Ausnahmslosigkeit hat JK den terminus ־9אין זר אתם — Ein Hapax legomenon nennt er 7מלה יחידה). Im Anhang hierzu sei eine Aeusserung unseres Autors betreffs der Massora wiedergegeben: Im Anschluss an die von ihm angeführte Erklärung der Commentatoren zu Spr. 1,8»): שמע בכי מוסר אביך ואל תטש תורת אמך, die da 0 Sikk. 32, 13. — Zum Ausdruck רודף für Analogie, der übrigens in der eigentlichen Bedeutung* ״folgen, nachjagen“ dem in demselben Sinne gebrauchten arabischen Wort מטרד oder אטראד entspricht, vgl. IE in (IT p. 29, Z. 1. Im Sinne von ״nach sich ziehen“ gebraucht es Seraehja b. Sch’altiel im Hiob-Commentar zu 20, 13 (Schwarz חקות אנוש, p. 239): ו׳ הרודפת, so wie IE zu sagen pflegt מושך שצמו ואחר שמו. Zur Sache selbst, dass dem Imperfectum stets das Euturum folgt, vgl. mein: Aus dem Koheleth-Commentar des Tanchüm Jeruschaimi, p. 13. 2) Sikk. 57, 3. 3) aal. 88, 21—22. b) Sikk. 5.15, 11, 9. — Ygl. IE: ולא עבר זר בתו׳ GT. p. 13 und ibid. Anm. 4. 5) Sikk. 66, 2. <5) Sikk. 45, 17. 63, 12. Gal. 55, 20. — Denselben term. hat IE, nach I. Keg. 3, 18, vgl. GT 1. c. 7) Gal. 7, 30. — Denselben term. hat Mose Kimchi im Hiob-Commentar (Schwarz 1. c. p. 106). Ygl. auch Dun. in GT 1. c. Anm. 1: 'המלח הנכרית היחידה. s) Mischlecommentar ,ם׳ הקד, p. 3 gegen Ende. — JK selbst also scheidet hier, im Gegensatz zu den angeführten Commentatoren, מוסר אביר von תורת אמך und schreibt die ,תורד als Ueberlieferung direct der Mutter zu, ebenso wie die Ausdrücke אם למקרא u. s. w., weil die Mutterschaft unzweifelhafter sei als die Vaterschaft. JK. steht hier im Gegensatz zu Saadia, der in seinem Mischlecommentar erklärt, dass מוסר und תורה beiden Eltern gleicherweise zukomme. Die Stelle lautet im Original (ed. Derenbourg und Lambert, Paris 1894, p. 15): מן שארה אלעבראניץ אן ינסבו שיין אלי שכצין. במעכי אכחמא גמיעא מכסובאן אלי כל ואחד דלך כקול אללה עז וגל אור זרוע לצדיק ולישרי לב שמחה ♦ * . ♦ כדלך האד״נא לם יפדר אלאב במדבר ואל — אם בתורה בל כלאהמא מכסובאן אלי אלי־אם ואל־־אב פיכון נטאם אלתפסיר שמע בני מוסר (97,11;ן׳) אביך ואמך ותורתם ואל תטשם. Ygl. Derenbourg’s Uebersetzung 1. c. p. 15

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