Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 40 (1895-1896)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1896)
- Article
- Studien über Joseph Kimchi
- Date
- 1896-07-01
- Page
- Seite 446 (sequence 4)
- Language
- German
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446 Studien über Joseph Kitnchi.!ישפד die mit RedeflussA) begabten — בעלי צחות — von באום ״Spruch“: ונופל על הלשון כעדן הדבר מפיר שפה לבעלי שפה, denn es mit ״ אמונהTreue“ zusammenzustellen, ist dem Sinne nach nicht, angängig: .כי אין ענין לומר מבדר שפה לבעלי אמונה מבול (Gen. 6. 171 2). Nach der Ansicht JK’s geht dieses Wort zurück auf נפל נבל fallen; die Eorm ist ־wie מבוע von נבע. Es bedeutet den vom Himmel herabströmenden, herabfallenden Regen, wie נבלי שמים Hiob 38, 37 3). 1i Ibn Gannach Wb. 54, 10—11, der dem Wo־rt dieselbe Bedeutung beilegt, leitet es ab von נאמן ,,treu“: die in der Sprache sich sicher und fest fühlen. Saadia (ed. Cohn p. 88) übersetzt es mit אלדרבין, das er im Comm. (ibid.) erläutert: ,נאמנים הם אלפצחא אלדרבון פ״ עלם אללגד ״das sind die Redegewandten, die scharf sind in der Wissenschaft der Sprache“. Er beruft sieh auf מימיו נאמניה (Jes. 83, 16). Dieses übersetzt Saadia, siehe ZATW X, 2, דארה ,,in Menge!Hessen“. Levi b. Gerson zu Hiob 12, 20 erklärt es im Sinn von ״redegewandt“ auch nach beiden Etymologieen. Sciachja b. Seh’altiel (Schwarz p. 225) bemerkt: שהם חול,ים בדבריהם ובטטנותיהם. 2) Sef. ha־Sikkaron3 p. 15. 3) Näber wird diese Etymologie begründet bei DK im Comm. zu G־en. 6, 17 (ed. Ginzburg p. 25a unt.), wo direct hinge wiesen wird auf die Verwandtschaft zwischen נבל und נפל, die bei JK des Oefteren her vorgehoben wird, vgl. die folgende Note. DK bemerkt, dass der Regen selbst גשם genannt wird, hingegen unter מבול das Herabströmen des Regens zu verstehen ist לפי שנופלים מן השמים ונשפכים לאר/ן, daher auch der besondere Zusatz von מים. — Die von JK vertretene Ansicht führt bereits IG an in seinem Mustalhik, — der Ergänzungsehrift zu Chajug’s Werken —, siehe Derenhourg, Opuscales et traites d’Ahoulwalid Merwän ibn Djannach de Cordoe, Paris 1880, p. 235—88 gelegentlieh seiner Polemik über משור, (Jes. 10, 18) das Chajug unter rad. שרר aufzuführen vergessen habe. Nach IG, dessen Meinung JK an unserer Stelle direct kritisirt, ibid. p. 285, ist es von בלל abzuleiten, während, wie er gegen Ende seiner Ausführungen bemerkt, ibid. p. 238—9, andere es mit נבלי Hiob 38, 37 zusammenstellen, ohne zu bedenken, dass כבלי die Schläuche, die Wolken, bedeutet. IG schliesst mit den Worten: ״ פמל ♦ . אלי אי אלמדהכין מאל אליה פהמךnimm diejenigen der beiden Ansichten an, die du für richtiger findest. IE führt auch diese Ansicht an: im kurzen Pent.-Comm. fahrt er als Beispiel dieser Meinung, die er nicht billigt, an, אבלה נבלה האר־ק (Jes. 24, 4); im längeren Comm. (Friedländer, Essays, IV, hebr. Anhang p. 48) führt er direct, das von JK an unserer Stelle gegebene Beispiel von מבוע an, Wohl auch unter Berufung auf Jes. 24, 4 erklärt Obadia Sforno zu Gen. G, 17; להוא לשון מפלה והפסד כעני! כל נבלה. Zu ונבלו Hiob 38, 37 vgl. Levi b, Gerson z. St. הם הגשמים הארציים הנופלים מלמעלה למטה; diese Ansicht fahrt auch an Ibn. Masnübh in Majan Gannim p. 126. Saadia übersetzt מבול mit ״ טופאןüberschwemmende Flutk“, und נבלי in'Hiob (ed. Cohn p. 85) mit ״ בלל״אFeuchtigkeit“. So auch die Rouener Gl. bei IG Wb. 86 No. 7.