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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-07-01 · Heft 10 (Juli 1896) · p. Seite 441

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 10 (Juli 1896)
Article
Beiträge zur Erklärung des Buches Hiob
Date
1896-07-01
Page
Seite 441 (sequence 9)
Language
German
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Beiträge zur Erklärung des Buches Hiob. 441 Unthier mit dem Schwerte tödtet; denn der Ausdruck will nicht besagen, dass es Gott auch so thut, sondern nur, dass Er es thun könnte. Es handelt sich dem Verf. nur darum, hervorzuheben, dass kein Mensch ihm beizukommen vermag, und er drückt dies treffend dadurch aus, dass er sagt: nur Gott vermag נ lim an ’s Leben zu gehen. — Indessen ist es nicht unwahrscheinlich, dass חרבי die Zähne des betr. Thieres sind, was auf den Elephanten sehr gut passt (vgl. Deut. 82, 24), 40, 20a. In diesem Verse verweist Raschi, dessen Comm. zu Hiob an dieser Stelle schliesst, auf Ps. 50, 10b (wohl nach der Schilderung B. Bathra 74b, wonach בהמות ein Landthier ist; vgl. Lewysohn a. a. 0. 855, sowie die Citate bei Buber, Mg. 181 Note 9). 40, 21. ln צאלים (bemerkt Mg., nachdem er צאלים als gleichbedeutend mit צללים nachgewiesen: ppl ר״א שהם אילנות בלשון ישמעאל אלצ״ל וגם בן אלנב״ק. Das Thier fürchtet sich aber wegen seines dicken, undurchdringlichen Felles nicht vor den Stacheln des Gestrüpps. 40, 24f. Die Stelle giebt in Anbetracht der Urgewalt lind Unerschrockenheit des Thieres nur einen Sinn, wenn man die Sätze fragend nimmt: (Y. 24) ״Wird ihn wohl einer vor seinen Augen (d. 11. indem er es sieht) fangen, mit Schlingen seinen Rüssel (Eiephant!) durchbohren; möchtest Du den Leviathan zu ziehen wagen mit einem Angelhaken und einen Strick senken in (,,Raschi“) seinen Schlund?“ (vielleicht: und mit einer Angelschnur senken, d. h. herunterziehen seine Zunge). Ich sehe übrigens, dass auch Mg. die Stelle fragend nimmt (דינו התמשוך) nach ibn Esra (חסר ה״א התימה); beide fassen jedoch nur V. 25 fragend auf, da sie Y. 24 anders erklären. Szold nimmt jedoch V. 24 fragend, בעיניו jedoch im Sinne von ״vor Jemands Augen“ und V. 25 als Vordersatz zu 26 (״Gesetzt, Du könntest ziehen“). Man wird jedoch sehen, dass es nicht gut angebt, mit Sz. V, 24 zu übersetzen: ״Hat man vor Jemandes Augen“ oder ,,vor wessen Augen hat man ihn gefangen oder Stricke durch seine durchbohrte Nase hindurchgezogen?“ — In meiner Auffassung stimme ich übrigens mit Hoff mann überein. 41, 1. יטל v. נטל bedeutet hier weniger ,,hingestreckt“, als ״weggejagt werden“, d. h. in die Flucht gejagt werden; vgl. Jes. 63, 9 (״hinwegtragen, entfernen“). — Zur Bedeutung .,hinstrecken“ (nach Ps. 37,, 24) verweist Szold auf Ez. 32,4. 41,7. Unter Hinweis auf 15,26 erklärt Mg. (vgl. Ibn Esra’s 1. Erklärung) מכינים durch eine Art von Zähnen,

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