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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-06-01 · Heft 9 (Juni 1896) · p. Seite 420

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 9 (Juni 1896)
Article
Juda Halewi und sein egyptischen Freunde Samuel b. Chananja und Ahron Alamani
Date
1896-06-01
Page
Seite 420 (sequence 4)
Language
German
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420 Juda Halewi und seine egyptischen Freunde, Samuel b. Chananja’s zu erhellen. Luzzatto (Virgo 18, 96) hat angenommen, der Vers in dem Gedichte Juda Halewi’s: ליהודים היתה אורה בשלשת קני המנורה beweise, dass Samuel b. Chananja drei Söhne gehabt habe. Da aber das Gedicht den Vater und die Söhne verherrlicht, der Eingangsvers jedoch insgesammt nur von drei Röhren des Leuchters spricht, so können offenbar nur der Vater im Verein mit den Söhnen die Dreiheit gebildet haben, Samuel b. Chananja also nur zwei Söhne zugesprochen werden, in der Tkat grösst nun der hebräische Eingang eines arabischen Briefes, den eine unglückliche Frau in ihrer Bedrängniss an das Oberhaupt der egyptischen Glaubensgenossenschaft richtet, die zwei Söhne des Nagid Samuel, in dem ich eben unseren Samuel b. Chananja erkennen zu dürfen meine. Die auch sonst lehrreiche Begrüssungsformel des in meinem Besitze befindlichen, trotz seiner achthaibhlindert Jahre mit der Tollen Frische und dem ursprünglichen Glanze seiner Schriftzüge . leuchtenden Schriftstückes lautet: הדרת אדונינו ואור עינינו ומחמד לבנו ועטרת ראשנו ותפארת דורינו אדונינו שמואל תנגח־ הגדול שר השרים ונגיד הנגידים ועו כל בית ישראל הקודש בר הוא יתן לך חן וחסד בעיני אירדם ואדם ובעיני המלכים והשרים ויחיה שני חמוריוג) השרים האדירים וימלא משאלות לבו בהם ויקיים. עליו תחת אבותיך יהיו בניך תשיתימו לשרים בכל הארץ. Wenn diese Einzelheiten bereits beweisen können, wieviel wir von den Schriftwerken und Fragmenten, die der Boden Aegyptens noch herausgeben wird, für den Kreis Juda Halewi7s zu erwarten haben, so mag noch ein Trfmimer eines Gedichtes eines seiner ägyptischen Freunde hier eine Stelle finden, der uns zeigen mag, was auch noch unsere mittelalterliche LitteratUrgeschichte aus den Schätzen der ägyptischen Genisa’s zu lernen haben dürfte. Ahron b. Jeschna Alamani in Alexandria ist uns als derjenige der ägyptischen Ereun.de Juda Halewi7s bekannt־), der sich am tiefsten in seinem Herzen zu befestigen verstand und ihn mit fast unlösbaren Banden an Aegypten fesselte. Ein Wunder an Wandlung hatte in der Rahe des liebenden Freundes in dem Gemüt he des Dichters sich vollzogen; aus dem pilgernden Busser schien für einen Augenblick wieder der einstige Minnesänger zu sprechen. Er hatte wieder ein Auge für die Wonne dieser 0 lieber חמוד — Sohn s. Zunz, Syn. Poesie p. 427־, 2) Luzzatto a. a. 0. 17.

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