Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-06-01 · Heft 9 (Juni 1896) · p. Seite 407

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 9 (Juni 1896)
Article
Studien über Joseph Kimchi
Date
1896-06-01
Page
Seite 407 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2829132-2829682-2829692-2879992--27214-2880030
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Studien über Joseph. Kimchi. 407 גפי (Spr. 9, 3 f) sind die Yerschliessungen der Stadt., also gleich על מסגר מרומי קרת, da es zu dem Verb. יגיפו Neh, .7,3, ״die Thüren verschliessen“ gehört2).. 3דרור) Dieses Wort für ״Freiheit“ in Lev, 25, 10, ferner für eine Yogelart — $4, 4, Spr. 26,2 — wie auch für die feine Myrrhe (Exod. 20, 23) — geht zurück auf den Grundbegriff des Wortes — דור wohnen — wegen des ff eien Wohnens an allen steilen והם שלשתם אחד הם לשון חפשי שדר בכית ובשדה ובארמון המלכים.— Diese Etymologie scheint jedoch nur für den Yogel דרור gegeben zu sein, da dieser überall wohnt 4). Verwandtschaft mit dem arah. ״ המהAbsicht, Ziel“. Vg]. Bacher, Hebr.- Arab. Sprach wgl. des Ihn Gannach, Wien 1884, p. 33. Tanchum Jeruschalmi ira Comm. zu Hab. (vgl. Munk, Commentaire de R’Tanhoum de Jerusalem sur le livre de Habakouk, Paris 1843, p. 17) hält dies für die allerbeste Erklärung. 1) Sef. Hag. p. 79, vgl. auch p. 8, art. קרת. 2) Hach Ihn Gannach bedeutet es so viel wie ככפרת oder קצרת die Enden. 3) Sef, Hag. p. 9. Ende d. art. חרוץ. 4) In Bezug auf דרור in Spr. 26, 2 lautet ebenso die von Mose Kimchi zur Sh gegebene Etymologie, ungenauer die von DK im Wb. und Comm. zu 1j>. 84,4. Saadia übersetzt das Wort an letzterer Stelle (vgl. Hofmann L c. p. 6, arab.) mit dem fast gleichlautenden ־und der Wurzel דאר ,,circumire“ und auch ״habitare“ nahestehenden הוריה; vgl. auch ibid. p. 25 Anm. 1, wo dieses Wort nach Dozy Supplements aux dietionnaires arabes bei Saadia ,,Rebhuhn“ bedeuten soll״ Eine Variante des Ms. München hat דדיה, vgl. ibid. p. 30. Hach Ibn Gannach ist es eine Art eines reinen Vogels, vgl. Wb. 163,22., wie auch die Marginalnote No. 16 des Oxforder Ms. im Namen des Jehuda Ibn Balam. Vgl. auch die Erklärung Ibn Esra’s zu Lev. 25, 10 ur 4• 84, 4 (ef. auch Bacher, A. I. E. als Gramm. 155). Was die Zusammengehörigkeit des Wortes mit מר דר«ד (Exod. 30, 23) betrifft, so ist es nach JG, Wb. 1. e. durch eine arabische Analogie zu erklären, da im Arab. die ״reinste“ Myrrhe auch mit dem Ausdruck der ״Freiheit“ bezeichnet wird, vgl. Bacher, Hebr.-arab. Sprachvglchg. d. Ibn Gannach p. 60. Bemerkenswert!! ist hierbei der Ausdruck אלכאלק, wodurch auf die Reinheit des Gewürzes wegen seiner Befreiung und Los lösung von allen Beimischungen hingewiesen wird. Ibn Esra in der kurzen Recension des Exod.-Comm. (ed. Reggio, Prag 1840) p. 95 bemerkt, nicht ganz klar den Zusammenhang erläuternd, zu מד דרור folgendes: וכבחר כי הוא יעמיד הכלי והבגד לא ירקב בארק לארק שלא יטבד (Lev. 25) וטעם דרור כמו וקראתם דרור. Deutlicher weist auf den Zusammenhang hin Nachm an i im Comm. z. Exod. 30, 23, wo er ausserdem den Ausdruck דרור ,,Freiheit“ zu erklären versucht durch den Hinweis auf die Bemerkung I. E.’s, dass nach einigen Berichten es aus der Kehle des Hirsches gewonnen wird, mit den Worten, die Schrift habe deswegen ein solches Gewürz angeordnet, weil gerade durch das freie He rum treiben des Hirsches, besonders an den würzigen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.