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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-05-01 · Heft 8 (Mai 1896) · p. Seite 368

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 8 (Mai 1896)
Article
Studien über Joseph Kimchi
Date
1896-05-01
Page
Seite 368 (sequence 4)
Language
German
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368 Studien über Joseph Kimehi. איתן (Deut. 21, 4) 1) bedeutet ״stark“ und zugleich auch ״fett und saftig“, indem dieses die Stärke des Bodens bezeichnet. So muss an dieser Stelle גהל איתן verstanden werden. Es soll gerade eine besonders fruchtbare Stelle ausgesucht werden, die in Böige der in ihrer Nähe verübten Mordthat fortan nicht mehr bebaut werden darf, damit eine solche Schädigung Anlass zu erhöhter Vorsicht in der Verhütung derartiger Verbrechen sein soll. — In diesem Sinne, nämlich ,,Stärke in Folge des Bodenertrages“ ist auch das Wort aufzufassen in ירח האיתנים I, Kön. 8, 2. Der Monat Tisehri führt ganz besonders diese Bezeichnung als Monat der Beendigung der Ernte, die von der Stärke und Fruchtbarkeit des Bodens Zeugniss ablegt.. ואדוני אבי דל פירש לפי שאוספים בו לחם דין רפידות נקרא כן... רכן פי׳ א״א דל אל כחל איתן מקים דשן וש«ןצ)• sich so aus seit: הוא מענין רצון והם האניות שישיגו רצונם בהם ההולכים להשחית כים כי הם יצטרכו ללכת המהירות אל אשר ירצו. Fussend auf Dav. K.’s Erklärung fasst es auf Serachja b. Sch’altiel (Schwarz, p. 217) als lange, mit Kudern versehene Schiffe, die den Wind nicht brauchen und darum einen beliebigen Weg nehmen können. Nach einer von Ibn Esra angeführten Erklärung hängt es zusammen mit d. hehr. לאכים aram. אינבא ,,Früchte“, und so erklärt es auch der Lexikograph David b. Abraham im Anhang zu Ihn Gann. Wb., ed. Neubauer, col. 773, 1 fgg. Ausfuhr- Hoher finden wir diese Ansicht bei Samuel ibn Masnüth in seinem Hiob- Co mm. ״Majan-GanninW ed. Buber, Berlin 1890 p. 34, wo die Fruchtschiffe als besonders schnell fahrende* wegen der Nachtheile einer etwaigen Yerzögerung, bezeichnet werden. Merkwürdig ist die Auffassung Saadia’s, der übersetzt ומצת מע אלספן פי אואגהא (vgl. J. Cohn כתאכ איוב Altona 1889 p. 33) ״meine Tage gehen dahin gleich den Schiffen zu ihrer Zeit“, was vielleicht eine nähere Beleuchtung erfährt durch die von Ibn Masnuth 1. c. angeführte Ansicht: דכר אחר חלפו בספינות כזמנן שהוא מהפסח ועד החב. Oh hier etwa Sa-adia das Wort אבה durch ein entsprechend lautendes arab. Wort wiedergeben wollte? Vgl. z. B. seine Uebersetzung v. עבט Deut. 15, ff u. 8 mit טדן. (Saadia’s Pentat.-Version, ed. Derenbourg, Par. 1893, p. 27ff u. Note 5 das.). 1) DK im Wb. art אית im Namen seines Vaters. 2) Die talmudische Erklärung für ירה הא״תנים lautet שנולדו בו איתני העולם, Vgl. Kosch Haschana 11b. Im Comm. z. I Kön. 8, 2 erläutert DK diese Begründung noch mit den Worten וכן איתנים לשין חוזק שהתבואות וחפירות חיי האדם. Diese Erklärung des Jos. Kimchi entspricht jedenfalls eher der biblischen Bedeutung des Monats als die andere, auch von DK und Ibn Gannach s. v. angeführte Erklärung des Talmud רמז למועדים הנכבדים והחזקים אשר בו, da. wir im biblischen Schriftthum die Monate immer nach ihrer Bedeutung in der Natur bezeichnet finden, so den Monat אייר mit זו (I. Kön. 6, 1. 37,) מרחשון mit בול (I. Kön. 6, 38). Auch batten die beiden anderen Feste des Tisehri, ausser dem Suk kotfest, im biblischen Alteitlium nicht die Bedeutung, dass sich die Bezeichnung המועדים הנכבדים rechtfertigen Hesse.

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