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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-05-01 · Heft 8 (Mai 1896) · p. Seite 363

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 8 (Mai 1896)
Article
Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch, sein Ursprung und Charakter und sein Verhältniss zu den anderen pentateuchischen Targumim
Date
1896-05-01
Page
Seite 363 (sequence 11)
Language
German
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Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch. 363 ib. 46, 28 geben beide Targg. להורות לפדר גלשנה durch לאתקבא לדה אתר בית מישרוי לגועזנה wieder. G. r. 95, 2 ר׳ הנינא כריה דר׳ אחא ור׳ חנינא חד אמר להתקין לו בית דירה. * ib. 47, 21 enthält Frgm.-Targ. noch den, von Aruch (Art. 7 נל) ans Jerasch, citirten Zusatz דלא יהוון מונין לבדי דיעקב ואמרין להון אכסני גלולאי. Diese Erklärung gehört Simon b. Lakisch an, welcher Ohullin 6öb eine Eeihe scheinbar ganz gleichgiltiger Angaben im Pentateuch vorführt und ihre Berechtigung und ITothwendigkeit nachzuweisen sucht, darunter auch unsere Stelle: כיוצא בו, ואת המם העביר אותו לערים, מאי נפקא מינה, דלא ליקרו לאחוהי גלותא בני גלותאג). Koch viel enger an den Wortlaut des Talmud schliesst sich Jonathan an (vgl. ob. S. 147). ib. 47, 31 verstehen beide Targg. den Ausdruck וישתחו dahin, dass Jacob sich vor Gott gebückt; so auch Tanchuma ויחי Abs. 3; וישתחו ישראל לשכינה שעומדת עליו, Vgl. auch Siphre Deut. § 31. ib. 48, 22 giebt Frgm.-Targ. die Worte שכם אחד על אחיך durch חולק חד יתיר על אחך, לבושיה דאדם קדמאה und die Schlussworte אשר לקחתי מיד האמרי בחרבי ובקשתי durch ואנא נשבית יתיה מן ירוי דעשו אחי לא בחרבי ולא בקשתי אלהין מכותי ובעובדי טביא wieder, genau nach G-. r. 97, 9 ,ר׳ יהודה ור׳ נחמיה, ר״י אמר ואני נתתי לך שכם וו הבכורה ולבושו של אדם הראשון, אשר לקחתי מיד אמורי, וה עשו... בחרבי ובקשתי, במצוות ובמע״ט. ib. .49, 1 u. 2. Die Haggada von dem Bekenntniss der Söhne Jaeob’s zu dem ״Einen“ Gotte in Frgm.-Targ. zu Y. 2, welche auch Jonathan zu Deut. 6,4 hat, findet sich zwar auch Siphre Deut. § 31. Allein der Umstand, das dieselbe hier mit der in beiden Targg. zu Y. 1 gegebenen Haggada, wonach Jacob plötzlich die prophetische Schau in die Zukunft entzogen worden, in Yerbindung gebracht wird, lässt keinen Zweifel daran, dass sie nur dem Talmud, entnommen sein kann, woselbst (Pessachim 56) sie allein in diesem Zusammenhang vorgetragen und auf Simon b. Lakisch zuriickgeführt wird: כדדריש ר׳ שמעון בן לקיש, דאמר ר״ש ב״ל ויקרא יעקב אל בניו וגו׳ ביקש יעקב לגלות לבניו ק?ן הימין ונסתלקה ממנו שכינה, אמר שמא חם ושלום יש במטתי פסול כאברהם שיצא ממנו ישמעאל, ואבי יצחק 1) nach der La. des Aruch (Art. 2 עכר), die offenbar auch Jtaschi Vorgelegen hat, wie aus der Uebersetzung גולים בד גולים zu ersehen ist; unsere Ausgg. haben nur גל ותא.

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