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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-05-01 · Heft 8 (Mai 1896) · p. Seite 358

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 8 (Mai 1896)
Article
Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch, sein Ursprung und Charakter und sein Verhältniss zu den anderen pentateuchischen Targumim
Date
1896-05-01
Page
Seite 358 (sequence 6)
Language
German
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358 Das Pragmenten-Targam zum Pentateuch. bewirthet und sie dann mit ihrem Dank auf Gott, den gütigen Spender der Speisen verwiesen habe, genau Sota 10a, wo als Autor der Haggada Simon b. Lakisch genannt ist. Dass hier Ergun-Targ, vom Talmud und nicht etwa von G. r. 54, 8, woselbst die Haggada gleichfalls sich findet, abhängig ist, hebeweist nicht nur die Uebertragung des Wortes אשל durch רפרדס sondern ganz besonders auch die Form, in welcher die Haggada vorgetragen wird. Nach אבונן אברהם sind offenbar einige Worte im Frgm.-Targ. ausgefallen, und die Stelle dürfte ursprünglich gelautet haben [[לא מן דידי אכלתו[, אלהן מן מה דאמר והוד, עלמא במימרי^, was dem Passus im Talmud אמר להם וכי משלי אכלתם משל אלקי עולם אכלתם entspricht, ebenso sind die Worte מה לאמר והוה עלמא eine wörtliche Wiedergabe des מי שאמר והיה העולם im Talmud. Auch Jonathan, der hier die Haggada nur in gedrängter Kürze giebt, zeigt deutlich die Abhängigkeit vom Talmud; er hat nicht nur ebenfalls פרדיסא, sondern auch die Worte!והרה מכלי כליתץ entsprechen genau der Stelle im Talmud: אמר ריש לקיש אל תקרי ויקרא אלא ויקריא, מלמד שהקריא שמו של הקב״ה. ib. 22, 8 giebt Frgm.-Targum die Stelle ד׳ יראה לו השה לעולה בני durch מימרא דד׳ יזדמן לי אימרא ואין לא את הוא לעלתא ברי wieder. g. r. 56, 8 א״ל.♦ . מ״ מ אלקים יראה לו השה לעולה ואם לאו אתה הוא השה לעולה בכי vgl. auch Pesikta rabbathi 40. db. 22, 10 entsprechen die Paraphrasen beider Targg. Gr. 56, 11 und 7, vgl. auch Pesikta rabb. 40 und Tanchuma. ib. 22,14. Die Quelle der Haggada, welche beide Targumim hier bieten, ist j. Taanith. 2, 4 (65 d), wo sie R. Bibi im Namen R. Jochanan’s vorträgt. Zwar ist dieselbe auch G. r. 56, 15. Lev. r. 29, 8 und Tanchuma וירא gegen Ende zu finden; allein die Wendungen גלי ויריע קדמך und כד יהוין בנוי דיצחק עללין לשעת אננקי, weiche dem גלוי וידוע לפניך und שבשעה שיהיו בניו של יצחק כני נכנסין לירי צרה genau entsprechen, lassen an der Abhängigkeit vom jerus. Talmud nicht zweifeln. ib. 23, 2 giebt Fragm.-Targ. בקרית ארבע durch בקריתהון דגובריא wieder, offenbar mit Bezug auf die Deutung in G. r. 58, 4 ועל שם בעליה שהן ד/ ענק וג׳ בניו, vgi. auch die übrigen Deutungen daselbst. ib. 24,2 zu ירך (!קיימי im Fragm.-Targ. und בנורת מהולתי im Jonathan für ירכי vgl. m. G. r. 59, 1L 9 so lautete offenb. clie Uebers. im Targ. Jerusch., ygl. das Citat im Aruch, (Art. החת ירך אבדתם תרגום *רישלמי חדוות קיימיח דאברהם (קיים.

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