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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-01-01 · Heft 4 (Januar 1896) · p. Seite 187

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 4 (Januar 1896)
Article
[Rezension]
Date
1896-01-01
Page
Seite 187 (sequence 3)
Language
German
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Besprechungen. 187 Für die bekannte Identification von קשטיל מירי Chateau-Thierry p. 24 n. 1 war auf Neubauer in BEJ. 3, 156 zu verweisen. Bei Mose Asriel, dem Sohne Elasar ha-Darschan’s, war an Steinschneiders Auszüge aus cod. München 22110 Hebr. Bibi. 14, 64 f. zu erinnern. In Betreff des חכם שכתב הלכות ארק ישראל, d. i. Eldad ha-Dani war auf Epstein’s Buch über Eldad 119 und 137 zu verweisen. Ahron Worms, dessen Todestag (2. Mai 1836) bereits Zunz in den Monatstagen verzeichnet, hat, wie p. 67 n. 3 zu erwähnen war, Feb. Brüll in בית אוצר הספרות ed. Gräber I, 20 ff. eine erschöpfende Lebensbeschreibung gewidmet. Die für die Geschichte der Haft E. Meir’s so wichtige Quelle in dein Testamente R. Jeliuda b. Ascher* s hätte nicht mehr nach dem Auszug bei Gedalja Ibn Jachja (p. 63) angeführt werden sollen, seit S. Schechter die Testamente der Ascheriden Juda und Jakob 1885 in J. H. Weiss בית תלמוד und in einem Sonderabdruck vorgelegt hat. Leider fehlt es in der Arbeit auch an Stellen nicht־, die der Bericlitigung bedürftig sind. In der Darstellung des Streites R׳. Meir s mit den Autoritäten Frankreichs in der Frage, ob die Tochter des Juda Düren (?) aus Frankreich ihrem Verlobten Jacob b. Mose nach Rothenbürg folgen müsse, heisst es p. 29, ,,dass die Stadtobrigkeit Rothenburgs ZwangsmassregeLn gegen die Familie der Braut zu Stande bringen wollte“. Vergehens fragt man sieb, was der deutsche Magistrat gegen die französische Jüdin hätte unternehmen können. Aber ein Blick in die Quelleואך להוציא _ הון רב לתייר בת נכבד אחד יצא טבעו בעולם lehrt das Richtige. Juda Düren war nicht gewillt, für seine Tochter das übertrieben hohe Geleit, das die Stadt Rothenburg der Tochter des berühmt reichen Juden abpressen wollte, zu bezahlen. תייר ist der Stamm, aus dem auch der Farne der Geleitbriefe der sog. vergleiteten Juden: תיורים geprägt wurde, der den 30g. Stättigkeiteil oder Schutzbriefen: קיומים gegenübersteht. Ficht um ״Zwangsmassregeln“, sondern um Erpressungen, die sich an die Uebersiedelung der Braut nach Rothenburg knüpften, handelt es sich liier. In der Stelle des Wormser Minhagimbuches, die B. 162 nach Lewysohn verstümmelt anführt, ist nach eod. LXXXV1I 123 Breslau f. 146b zu lesen: לטפרדי״ש גיבורג״א בל*א * * * והנה פתאום בא השודד ההגמון י ♦ ♦ שמו קינפפ׳א יערו וראה והכיר + +♦ יי׳ט אייר שנת מ לאלף הששי 4* * עד שנת כדג לאלף, הרל ה באייר לפ״ק * ♦ ♦ זויסקינד וויטכן * * ♦ הון עתיק Fach p. 63 soll David Gans aus dem Munde des Chajirn Cohen, ״des Herausgebers der Prager Responsen im J. 1608“ gehört haben, dass er unter den Büchern des Pinchas ILorwitz in Krakau in einem alten Buche den Grund der Einkerkerung R. Meir’s gefunden habe. Chajirn Cohen war aber nicht der Herausgeber der Prager Ausgabe von R. Meir’s Responsen, sondern dessen Sohn, da sein Tater, der mährische Landes־ rabbiner Isak b. Simson Cohen als Editor dieses Werkes zeichnet s. Kaufmann, R. Jair Chajjim Bacharach 3. Pinchas Ilorwitz in Krakau ist kein Unbekannter, vielmehr kein Geringerer als der Schwager R. Mose Isserls', in dessen Sammlung der nachmalige Rabbiner von Prag, Frankfurt am Main und Posen, R. Chajjim Cohen, diese unbekannte Quelle der Haft gesehen hat, s. J. Dembitzer 10 מפלת עיר הצדק n. 5. Statt H. h. 89 war p. 72 eine hebr. Handschrift in Hamburg zu schreiben. Durchaus unglaublich erscheint es mir, dass R. Meir eine Entscheidung auf ״den Herrn der Träume“ zurückführt, wie p. 83 zu lesen ist. Vielmehr scheint in Responsum 31 zu Maimuni (מפ* (קנין in 'מפי verwandelt werden zu müssen, wie denn auch der Inhalt noth wendig eine schriftliche Vorlage voraussetzt, und der Herr der Träume einfach der bekannte Jakob aus Marvege, der Himmelscorrespondent, zu sein. Die

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