Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-01-01 · Heft 4 (Januar 1896) · p. Seite 176

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 4 (Januar 1896)
Article
Studien über Joseph Kimchi
Date
1896-01-01
Page
Seite 176 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2829132-2829682-2829687-2879654--26927-2879699
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

176 Stadien über Joseph Kimebi* Auch das Oxforder Ms. des Commentars zu den Sprüchen zeigt gegenüber der Münchener Handschrift manche Ungenauigk eiten. Das ם׳ הזב רון sollte wohl, seinem Namen entsprechend, einem pädagogischen Zweck dienen und als ״Buch der Erinnenmg“ zur Einprägung der wichtigsten grammatischen Kegeln dienen1), zumal Joseph Kimchi der erste war, der den Yersuch machte, eine geordnete Uebersicht über die Paradigmen des Nomeos zu geben2). Die Zusätze, die in den verschiedenen Handschriften des ם, ד,וכדון enthalten sind, gehören nach Bacher3) dem R? Mose ha-Nakdan an. Dieser hat das "Werk Kimchi’s sowohl mit eigenen Bemerkungen versehen, als auch in seinen Glossen die Ergebnisse seiner Studien in der älteren grammatischen Litteratur, besonders den Schriften Juda Chajug’s und der gegen diesen gerichteten Ergänzungsschrift Ibn Gannach’s, die den Namen Mustalhik — ם‘ ההשגה — führt, niedergelegt, aus letzterer besonders in den Abschnitten über die schwachmütigen Terba4). Die bedeutendste und doch leider so früh verloren, gegangene Schrift Joseph Kimchi’s ist das ׳ הגלויD Es offenhart dieses Werk, viel mehr als die Commentare und das פ׳ הדכרון, sein reiches Wissen in der grammatisch-lexicalischen Litteratur, seine über das gewöhnliche Mass hinausgehende Kenntniss der Schwestersprache des Hebräischen, des Arabi- *) Ygl. Bliith 1. c. pag. 120, Anm. 1; vergl. auch meine Abhdlg. 1. c. pag. 5. 2) Geiger, Nachgel. Schriften Y, 2. 3) Revue des Etudes Juives [RdEJ] XII, 73 fgg.; auch Einltg. zum ספר זכרון pag. Y111 fgg. 4) Ygl. besonders: Sikk, pag. 45, Note 2 zu ויחל (Gen. 8, 10) die Meinungen Chajug’s u. Ibn Gannachs, jedenfalls entnommen dem Mustal־ hik; vgl. Derenbourg, Opuscules et traites d’Abulwalid Merwän ibn Ganah de Cordone, Paris 1880, pag. 27—28, wobei die Worte der Note שהוא מלרע ורחל מלעל העמד (Jes. 64, 8) ואם יעליל המעליל על ונבל כעלח כוחו על וינחם (Gen. 6, 6) eine wortgetreue Uebstzg. bilden zu den Ausfühmngen J. G.’s 1. c. pag. 228 z. 6: פאן אעתל מעתל בון ונבל כעלח ויחל ער מלעל אוקפכוא עלי וינחם ה, וישאר אף נח אלתי ה" כלהא מלעל ומתלחא בתיך נדא• Ebenso vgl. Sikk. pag. 48, Note 1. — Opuscul. pag. 41 fgg. Sikk. ibid. Note 3. — Opusrul. pag. 28—29; Sikk. pag. 55 Note 2. — Opuscul. pag. 153—55, wo jedoch ßtatt der von J. G. aufgestolllen drei Erklärungen nur zwei gegeben sind. — [Fenier ist im Text das. Z. 6 nach J. G.’s Original למם לבו zn lesen], schliesslich Sikk. pag. 61, Note 6. — Opuscul. pag. 144—145״ zu 7 ,22 יחחך).

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.