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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-01-01 · Heft 4 (Januar 1896) · p. Seite 149

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 4 (Januar 1896)
Article
Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch, sein Ursprung und Charakter und sein Verhältniss zu den anderen pentateuchischen Targumim
Date
1896-01-01
Page
Seite 149 (sequence 5)
Language
German
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Das Fragmenten-Targam zum Pentateuch. 149 an den Paraphrasen des Jeruschalmi morgenommen, bevor er sie seinem Targum eingereiht, in den meisten Fällen klar und bestimmt erkennbar. Aus der Menge der Beispiele soll hier nur eine grössere Anzahl aus der Genesis als Belege herausgehoben werden. So ist in der Paraphrase Gen. 3, 15 u. A. die mehrfache Wiederholung des בניא דאתתא, sowie das ועבדין פקודיא beseitigt, ebenso daselbst y, 24 das pieonastische ואתקין גיתם וגנתא דעדן weggelassen und der Schluss umschrieben. 15, 1 wird der Kampf mit den vier Königen nur allgemein angedeutet, und am Schlüsse werden die beiden Sätze mit א1 דלמא, die bei Frgm.- Targ. sehr schleppend sind, in einen zusammengezogen; ebenso ist die etwas breitspurige Paraphrase des Frgm.-Targ. zu 15, 11 bei Jonathan geschickt zusammengefasst, desgleichen der Anfang in V. 12, ebenso die umständliche Schilderung der Hölle Y. 17 vereinfacht. Die von Sara dein Abraham gebrachten Opfer, 16, 5, sind nur ganz allgemein angedeutet, und auch sonst Vieles gekürzt. 18, 2 ist die Haggada von den 3 Engeln, bei Frgm.-Targ. zu V. 1, hier sacligemässer zum folgenden Vers gezogen und ausserdem angemessen gekürzt. Daselbst V. 17 ist vor ומן דיכא die bei Frgm.-Targ. gegebene Begründung fortgelassen. 19, 24 ist der Passus וכיון דחמיין durch die zwei Worte ולא עבדו kurz umschrieben. Besonders stark gekürzt ist 21, 33, wo die Haggada, welche bei Frgm.-Targ. in breiter Ausführlichkeit wiedergegeben wird, nur allgemein angedeutet ist., 22, 10 stimmen beide Versionen im Ganzen überein; doch ist auch hier alles Entbehrliche bei Jonathan fortgelassen, namentlieh am Schlüsse, wo statt des Passus נפקו מלאכי bis אלין לאלץ einfach ענין מלאכי מרומא gesetzt wird. Dagegen zeigt V. 4 wieder bedeutende Kürzungen, indem die breite Darstellung des Frgm.-Targ. zusammengezogen und nur das Wesentliche wiedergegeben wird. 27, 40 ist gleichfalls stark gekürzt und nur dem Sinne nach wiedergegeben; im Eingang dagegen scheint Jonathan genauer als Frgm.-Targ. der Vorlage zu folgen. Wie selbstständig Jonathan in der Benutzung seiner Vorlage vorgeht, zeigt sich namentlich in der Darstellung der 5״ Wunder“ beim Auszuge Jacob’s aus Beer-Seba (28, 10), insofern sie nicht nur in gedrängter Kürze wiedergegeben, sondern auch so geordnet werden, dass dasjenige, welches im Frgm.-Targ. an zweiter Stelle steht, hier das letzte bildet, wodurch geschickt wieder an den Schrifttext an geknüpft und die unnöthige Wiederholung des Frgm.-Targ. vermieden wird״ 34, 31 zeigt hei sonstiger Uebereinstimmung dennoch einige

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