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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-12-01 · Heft 3 (Dezember 1895) · p. Seite 129

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 3 (Dezember 1895)
Article
Die Grabsteine R. Meir's von Rothenburg und Alexander Wimpfen's in Worms
Date
1895-12-01
Page
Seite 129 (sequence 4)
Language
German
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Giabsteine B. Me'ir’s von Bothenbuig u. Alex. Wimpfen’s. 129 ולפדות את מורינו רבנו מאיר בן הרב ר ברוך מכלאו אשר היה תפוס 10 אחרי מותו כמה שנים עד שנאננ]ה הנדיב ופדאו ווכה להקבר בצידו הימנית יהי רצון שישים בצירו בישיבת נינת ביתן עם צדיקי עולם אאא סלה Hier schwindet vor Allem in Zeile 3 das von Back S. 92 mit Reckt auffällig gefundene und richtig verbesserte: #יונפ Die deutlich erhaltenen Buchstaben *טל der dritten und בה der siebenten Zeile treten weit über das gewöhnliche Ende der Reihen hinaus. Das überflüssige ב^ול der vierten Zeile — es braucht nicht erst gesagt zu werden, dass der Yersöhnungstag auf den 10. Tischri fällt — löst sieh scharf und klar in 1בל ל; der Yersöhnungstag des Jahres 1307 fiel aber auf einen Donnerstag, Hur das Schlusswort der zehnten Zeile, in dem aber auch noch drei Charaktere mit aller Sicherheit erkennbar sind, kann noch Zweifel erregen; der Sinn steht jedoch durch die Partikel . ♦ על ש und Z. 7 unverrückbar fest. Alle Phantasien, die in die Lücke von Zeile 11 hineingeheimnisst wurden, sind durch das klare Zeugniss des Abklatsches beseitigt. Alexander Süsskind Wimpfen erfuhr das Glück, wie er es nach dem Zeugnisse des Wormser Minhagbuches als einzigen Lohn seiner rettenden’ That sich ausbedungen hatte, an der Seite R. Meir’s beigesetzt zu werden. Aber steht das wirklich auf dem Steine? Heisst es hier nicht קבר ציון, wie Lewysohn ״mit aller Gewissheit‘1 leider auch nacbgraviren hiess? Dadurch, dass die ersten Worte der zwölften Zeile nicht entziffert werden konnten, war auch der Zutritt zur Lesung und zum Yerständniss des Schlusses der vorhandenen Reihe verbaut. Aber man kann trotz der Nachgravirung auch heute noch erkennen, dass das Zion gelesene Schlusswort mit einem allerdings in der Enge schmal gerathenen ל deutlich בצילו, wie Back a. a. 0. schon trefflich vermuthet hat, gelautet haben muss. Jeden Zweifel aber an der Richtigkeit dieser Lesung räumt der Eingang von Zeile 12 hinweg, dessen unzweifelhaft sichere Entzifferung ich als den grössten Gewinn meiner mühseligen. Yertiefung in den Abklatsch des Steines betrachte. An der rechten Seite R. Meir’s von Rothenburg ward der Manu eingethan, der, sein Leben in die Hand genommen hatte“, um den 14 Jahre freventlich zurückgehaltenen Leichnam der grossen Leuchte des Exiles in der Stadt der Yäter zur ewigen Ruhe zu betten. Rechts von R Meir, also links vom Beschauer, ragt auch heute noch aufrecht und ein Denkmal 9 Monatsschrift. 40. Jahrgang.

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