Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 40 (1895-1896)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1895)
- Article
- Jehuda Hadassi's Hermeneutik und Grammatik
- Date
- 1895-12-01
- Page
- Seite 122 (sequence 14)
- Language
- German
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122 Jehuda Hadassi’s Hermeneutik und Grammatik. zugleich beweist, dass in Hadassi’s grammatischem Bewusstsein neben der strengen Wurzeltheorie Hajjüg’s auch die frühere Anschauungsweise eine Stelle haben konnte. VI. Me Quellen HadassPs. Als Quelle seiner Doppelreihe von Kegeln der Schriftforschung, der 80 und 60 Middöth, nennt Hadassi ״Pentateuchcommentare, Bücher der Gebote, Bücher der Sprachforscher und Bücher der Denker, Grammatiken und Wörterbücher 1).u Was die ersten zwei Arten der Quellen betrifft, so sind unter ihnen natürlich die Werke der karäischen Exegeten und die verschiedenen Homologien (׳ המצותD) der karäischen Gesetzeslehrer gemeint. Hadassi citirt in seinem Werke an verschiedenen Orten Tiele der älteren karäischen Autoren mit Hamen -). Was die ספרי בעלי הלשון, die getrennt von den Grammatiken und Wörterbüchern genannt sind, bedeuten, das ist nicht klar; da sie aber im Zusammenhänge mit dem ספרי חכמי הדעת genannt werden, so muss man wohl an Darstellungen der all״ gemeinen Frage der Sprache denken, wie sie Hadassi in seinem Katechismus der Lautlehre bespricht, integrirende Bestandtheile des Kaläni, dessen hauptsächlicher Vertreter unter den Karäern, Joseph al-Basir, von Hadassi erwähnt* * 3) und wahrscheinlich vielfach benützt ist. Zwei Werke Joseph al-Basir’s nennt Hadassi an der Spitze einer Liste alter Schriften, auf welche er für nähere Kenntnissnahme theologischer Gegenstände verweist4). Ausser Al-Basir nennt Hadassi unter den als ג) S. die oben za Beginn des III. Abschnittes citirte Stelle (163, ד). 2) S. Fürst, Geschichte des Karäerthums II, 216. Eine genauere Liste, als die von Fürst gegebene, möge hier stehen, nm späteren Studien die Arbeit za erleichtern: An an (23, 301 ,כ 256 ,ת 236 ,ר p. ע); Genai (23 ו); David (b. Boas) Hannasi (241, פ); Josija(258 p); Benjamin Nehawendi (47 ח 236 ,ז); Daniel b. Mose (126 ר 240 ,ח 236 ,מ ,נ, 256 ע 308 ,נ); Mazliach (47 י 62 ,ז): Sahl b. MazLiach (167 ש, 178 213 ,כ 201 ,& כ to, 236 מ 257 ,פ 241 ,ח): Jepheth b. Ali (47 ו, 62 ן 257 ,פ 241 ,ו 239 ,ח 238 ,ב י 217 ,ל 213 ,מ כ 178 ,ח p); dessen Sohn Levi Ihn Sa‘1d (187 ד 257 ,פ 241 ,מ 201 ,י), Isaak b. Bahlül (197 % 236 ח); Jeschua b. Abraham (258 ר); Jeschua b. Aharon (258 ר Fürst hat Ahron b. Jeschua); Jeschua der Alte (338 פ); Tob i ja (187 י). 3) צ 301 יוסף הרואה. S. auch oben S. 81, Anm. 1. S. ferner die Citate in 258 כ ,כ ,ג, und dazu die Bemerkung Pinsker’s I. 115. 4) N. 33 ה (p. 21c). Eine Liste von acht Büchern, von denen das 1. and 3. Joseph’s religionsphilosophische Werke נעימות ,D und ׳D מחכימה פתי sind (s. Frankl, Ein mutazilitischer Kaläm aus dem 10. Jahr״