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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-11-01 · Heft 2 (November 1895) · p. Seite 78

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 2 (November 1895)
Article
Jehuda Hadassi's Hermeneutik und Grammatik
Date
1895-11-01
Page
Seite 78 (sequence 11)
Language
German
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78 Jekuda Hadassi’s Hermeneutik und Grammatik. der 13 Regeln Isinaers ist bei Hadassi, nebst dem Beispiele, als N. 44 zu lesen1). Yon den Zweiunddreissig Regeln R.E.b. J.G. ׳,s stehen die ersten zwei auch bei Hadassi nebeneinander (N. 66 und 67.) 2) Hadassi behandelt bei Gelegenheit der ersteren die yerschiedenen Bedeutungen der Partikel 3 ראת) ebenso die von אף• Der neunten der 32 Regeln entlehnt Hadassi die Bezeichnung elliptischer Ausdrucksweise4), der er drei Nummern (49, 50, 51) widmet, auf die noch unten zuriickgekommen wird. Die siebzehnte der 32 Regeln ist bei Hadassi (7) zu einem grossen Excurs über die Bälle erweitert, in denen Andeutungen und Lücken der Thora aus den anderen biblischen Schriften erläutert und ergänzt werden können5). Die Beispiele Hadassi’s, unter denen sich auch das erste der in der Baraitha E. b. J. G.’s gebotenen Beispiele befindet, sind sehr mannigfaltig; es sind auch ״lialachisclie“ darunter. Nur einige seien angeführt: Dass die in Gen. 1, 2 erwähnten vier Elemente von Gott erschaffen sind, wissen wir durch Jesaia (45, 7; 40, 12 f.) und aus Ainos (4, 13). Gen. 1, 14b erklärt sich aus Ps. 104, 19 und 89, 38. Das in Exod. 6, 13 (ויצום) angedeutete Gebot ist in. Ezech. 20, 7 erläutert. Das Yerbot in Exod. 16, 29 b wird durch Jerem. 17, 21 ff. und Jes. 58, 13 verdeutlicht. Die von Moses nicht angegebenen Trauer Satzungen ergeben sich aus Ez. 29, 17. Lev. 19, 26 findet in I. Sam. 14, 33 eine Erklärung; Lev. 23, 40 in Neh. 8, 15. Dass Deut. 6, 8f. bildlich gemeint ist, zeigt Prov. 6, 21 und 3, 3. — Die 18. und 19. der 32 Regeln stellt auch Hadassi (als N. 41, 42) nebeneinander, mit denselben und auch neuen Beispielen 6); seine 40. Regel reproducirt die 21. der Baraitha7). N. 28 hat denselben Inhalt, aber eine andere Ueberschrift, als die 23. Regel der Baraitha8); N. 29 und 30 sind identisch mit der 24. und 25. der zweiunddreissig Regeln*'). Die 26. der letzteren ist der 1) N. 171, פ. 2) N. 172 Ende 3) Als letzte (5.) Bedeutung nennt er die reflexive (לשון עצמו) mit denselben drei Beispielen, die R. Ismael (Sifre I, 32) dafür hat (s. Die Agada der Tannaiten I, 248). 4) Vgl. Abr. Ibn Esra a!s Grammatiker, 8. 142. 5) N. 168, ל bis מדבר שאינו מתפרש במקומו והוא מתפרש במקום :ט אחר כסתומי ורמזי משה אב הנביאים ע״ה שפירשו הנביאים באחרית. 6) N. 171, .נ ,מ ׳ל ף N. 171, י. 8) N. 17.0, מדבר שיבאר בקצת ד״עכין ויצטרך בכלל :י. 9) N. 170, ח ,ט.

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