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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-11-01 · Heft 2 (November 1895) · p. Seite 61

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 2 (November 1895)
Article
Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch, sein Ursprung und Charakter und sein Verhältniss zu den anderen pentateuchischen Targumim
Date
1895-11-01
Page
Seite 61 (sequence 13)
Language
German
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Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch. 61 אפטלית od. אצטלית bei Jer. für שמלה (cfr. Ar. אפטלית) J. II hat so nur Deuter. 22, 3; hier aber, wie auch sonst in den meisten Fällen folgt J. I Onkelos (לכפותיה), daneben aber auch Jer. Gen. 9, 23; 45, 22; Deut. 16, 18. קטן, Jer. קליל (cfr. Ar. 5 פף) J. II fehlt; J. I hat 8 mal 1 קליל) und 15 mal ן־עיר, wie 0. und zwar auch hier wiederum Beides dicht nebeneinander (man vgl. z. B. G. 42, 13 mit ib. Y. 15, 20, 32, 34; Gen. 44, 20 mit ib. 23 ff.) עשק, Jer. עצה (Ar. 2 עצה), so auch J. II; J. I hat ebenso Lev. 5, 23, doch ib. Y. 19, desgl. Lev. 19, 13 und Deut. 24, 14 .טלם עתה übersetzt, Jer. כדון (Ar.כען .0 ,(3 כדון; j. 1 hat in Genesis 33 mal כדון, aber auch p» G. 4, 11; 20, 7; 21 23; 27, 8 und einmal auch הדא ומנא, ebenfalls wie 0., ib. 29, 24. ירה, Mond, Jer. ההיא (Ar. 3 והר), so auch J. I Deut. 4, 19; dagegen Gen. 37, 9 und Deut. 17, 3 פיהרא, wie 0. Hierher gehört auch sicherlich, dass J. I פפר genau eben so oft durch תני wiedergiebt, das zweifeilos dem Jer. angehört (cfr. oben הגיד), wie in Uebereinstimmung mit 0. durch אשתעי. Gerade j e weniger es sich hier um einen consta nten Spra chgebrauch handelt, desto sicherer erscheint — abgesehen von andern Gründen — die Annahme Seligsohn’s ausgeschlossen, als habe Jonathan nur die Ausdrucksweise des Fragmenten- Targum. sich angeeignet und sie von einzelnen Stellen auf alle Fälle übertragen, um so gewisser darf aus der jeweiligen Uebereinstimmung Jonathan’s mit dem Jeruschalmi auf eine Abhängigkeit des Ersteren vom Letzteren in jedem einzelnen Falle geschlossen werden. Und so weisen denn auch diese Erscheinungen bei Jonathan, welche eine Benutzung des Jeruschalmi weit über den engen Kähmen des Fragmenten- Targum hinaus deutlich herrortreten lassen, wiederum auf die Existenz eines vollständigen Targum Jeruschalmi hin, das sowohl dem Jonathan wie dem Fragmenten-Targum als Quelle gedient habe. Andererseits wieder tritt auch hier noch klarer als bei den Citaten der Alten die Thatsache hervor, dass das Fragmenten-Targum die gemeinsame Yorlage ungleich treuer wiederspiegle als Jonathan. Wir sagen treuer; denn dass auch die Fragmente keineswegs überall bis aufs Wort getreue Auszüge aus Jeruschalmi dar stellen, dass auch sie mancherlei Abweichungen von ihrer Quelle darbieten und hie und da 1) Gen. 9, 24; 42, 15. 20. 32. 34; 44, 20; Ex. 18, 22. 26.

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