Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 39 (1894-1895)
- Issue
- Heft 12
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 565 (sequence 4)
- Language
- German
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Besprechungen. 565 nur einige Beispiele. S. 4, haben wir die Stelle ימגין שחכמה שקולה וכר. .Bube! in Anm. 18 weist auf Aboth und Jadajim hin. Die wirkliche Quelle ist aber Midrasch Mischle (Anfang). S. 5, Anm. 24 weist Buber .auf Reeanate 7 §) פ׳ בהעלתך) hin. Die Stelle wird aber dort aus ערכין und Tanchuma (7 § פ׳ בהעלתך) citirt, nicht aus מדרש שה״ש. In Anm. 24 hätte Buber auf Zuuzens ״(Gottesdienstliche Vorträge“, Ö, 273, Anm. h. und auf Salfeld S. 137 hinweisen müssen, die viele Rischonini auf־ führen-, die die שבעים שמות kannten. Anm. 29, S. 8 meint Buber wahrscheinlich ספרי דברים. Anm. 34, S. 9 weist Buber auf Chasitlia und Tanchuma hin. Die einzige wirkliche ParaLlelstelle ist aber nur in dem von Buber selbst edirten Midrasch Agada S. 170, wo die Stelle wahrscheinlich aus dem Jelamdenu herrührt. Das. Z. 10 v. u. im Texte haben wir ששתי שירות אמרו מלאכי השרת ובד, ZU der Buber keine Parallelen giebt. Die Quelle ist aber in Tosepbta Sotalr 6 zu finden, vergl. Sotah 30a und Tosaphoth daselbst. S. 11 haben wir die befremdende Deraschah von ר׳ חדקא. Buber in Anm. 51 weist auf «Talkut hin. Die ganze Stelle aber kommt im פרק ד׳ יאשיה vor (Jellinek’s Beth Hammid rasch V, S. 112 und 113). Die Parallele ist um so wichtiger, da sie auf die Verwandtschaft unserer Agadah mit den messianischen Midraschim aus der späteren Zeit hinweist, denen der פרק ר׳ יאשיה angehört. Die Stelle wird übrigens unter anderen auch von dem יחוסי תנאים ואמוראים citirt. (Siehe Ozar Nechmad II, 3i). S. 14, Z. 13, v. u. משל למלך ובו׳. Hier bietet Reeanate בלק'S bessere Lesarten. Zu der darauf folgenden Stelle, wo verschiedene Zeitrechnungen angegeben werden, weiss Buber in Anm. 80 nichts weiter zu sagen, als dass המאמר צריך ביאור# olme den Leser auch nur auf Mechilta 61 a u. b und Seler Olarn XXX hinzuweisen, die wenigstens theilweise Parallelen darbieten, und die zur Emendirung unseres Textes so manchen nützlichen Wink geben. Pur das sinnlose הקברות glaube ich nach MH. השטרות corrigiren zu müssen. S. 20, Z. 18 v. 0.,ר׳ יונתן אומ) העושה מצוד מדוחק ובר• Hier hätte Buber wenigstens auf seinen Mabo zum Tanchuma p. 62b hinweisen müssen, wo er eine ähnliche Stelle aus einem Tanchuma- Ms. in Oxford giebt. Die Wichtigkeit dieser Stelle besteht darin, dass sie uns einen Fingerzeug giebt, wo die Quelle dieser langen Zedakah- Pesikta, die etwa 7 Seiten einnimmt, zu suchen wäre. Wie es aus den Auszügen, die ich in meinen Corrections andNotes ausMss. gebe,ersichtlich ist, ist dieselbe wahrscheinlich in dem Jelamdenu zu finden, den unser Midrasch vielfach benutzt hat. S. 25, Z. 4 (von unten) hat das Ms. לו מוכס (anstatt לו מטב), wofür freilich מאונם zu lesen ist. S. 26 Anfang ד׳א למה צמשלו־ hätte Buber wenigstens auf die von ihm edirte Pesikta, p. 119 hinweisen müssen. Die Parallele zeigt auch die Art, in welcher der Redactor unserer Agadah ältere Midraschim wiedergegeben. S. 27 Ende אחזו לנו שועלים וכר hat eine Parallele im Midrasch Mischle XIX, wonach ומוסרו למ״תה (anstatt ומיסדו) zu lesen ist. S. 36, § 9. Die Deraschah bezüglich der מרגלים hat eine gute Parallele im תנא דבי אליהו רבא XXIX, wonach für וטפח (iu Z. 15 von unten) ונפח zu lesen ist. S. 38, Z. 12 v. u. הרי את אומר עלה שישלן etc. Hier unterlässt es Buber wie in so mancher anderen Stelle, anzumerken, dass dieselbe schon vonRaschi (l.Kön. XIV, 25) im Namen des מדרש שה״ש gegeben wird. Auf S. 37 Anfang שנכרתה ברית וכר erwartet man einen Hinweis auf Torath Kohanim p. 112 c (ed. Weiss) womit der פ־רוש הרא״בד ZU vergleichen ist. S. 40, Z. 8 (von unten) זה ירבעם בן נבט. Hier hätte Buber auf Targam zum Bohenliede YIII, 11 u. 12 hinweisen müssen. Ueberhaupt hat Buber nicht ein einziges Mal in seinen Bemerkungen zur Agadah Schir ha-Schirim das Targum citirt, das doch so manche dunkle Stelle hätte beleuchten können.