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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-01-01 · Heft 12 · p. Seite 564

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
39 (1894-1895)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension]
Date
1895-01-01
Page
Seite 564 (sequence 3)
Language
German
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564 Besprechungen. S. 4, Z. 10 (von unten) schreibt B. הכני für הרג\ Bas. Z. 5 hat das Ms, וידוא טועמין* was freilich ואינן טועמין heissen muss. B. lässt das והוא weg׳ und schreibt וטועמין. S. 7, Z. 14 (von oben) nach dem Worte ישראל hat sowohl das Ms. wie auch Jalkut Maehiri אלו שמות ציון, die Buber weglässt. S. 8, Z. 14 (von oben) hat das Ms. nach חנו! רחום die Worte כפרש של הק״בה, die um so wichtiger sind, da sie zeigen, dass alle' die Citatenbeweise, die auf die verschiedenen Siebzig-Gruppen folgen, späteren Ursprunges sind. Buber lässt die Worte aus. S, 9, Z. 9 (von oben) nach נתנה hat das Ms. eine Derasoliah ד׳א ש״הש . . ♦ שיר חדש, die 4 Zeilen einnimmt (Vgl. Edit S. Sch echter, Z. 203—206) die Buber weglässt. S. 10, Z. 3 (von unten) lässt Buber das ד״א vor לריח aus. S. 11, Z. 11 (von unten) hat das Ms. nach dem Worte ממפר eine Deraschah ד״א ♦ . . ממך, die 3 Zeilen einnimmt. (Ed. Sch., Z. 284—86), die ebenfalls Buber weglässt. Warum Buber die Ordnung des Ms., das die Deraschah von מסכנין (Z. 3) nach der von מי שמשבונו (Z. 2) hat, umg־e8tellt, ist ebenfalls nicht klar. S. 18, Z. 5 (von oben) nach הדתים bat das Ms. eine Deraschah ד״א כגילה . . . בראשם, die 3 Zeilen ei mummt (Ed. Sch. Z. 388—340) und die auch durch Jalkut Schimoni 176 h verbürgt ist, die aber Buber weglässt. S. 16, Z. 2 und 3 (von oben) lesen die Ms.;ד׳׳א עד שהשכינה כשמי מרום ככר הקי־ף [הענן] את הר סיני. Vergl. Chasita I 12, § 2. Buber giebt hier die Lesart נתנה רשות להפדע מן האומות ohne weitere Begründung. S. 27 nach dem צורים in Z. 8 (von oben) lässt Buber eine Derascha von 4 Zeilen weg. יונתי ♦ . . האלהים (eJ. Sch, Z. 889—92). Damit dies dem Leser nicht auffalle, lasst Buber das ד׳א vor יונתי in Z. 9 fort, wie auch in Z. 16 vor בחגוי. S. 32, Z. 11 (von oben) ist אהליאב die richtige Lesart, wie dies durch den Paitan R, Judah (b. Menachem?) bezeugt wird. S. 38, Z, 6 (v. 0.) hat das Ms. nach נסכים einen leeren Baum, der durch Punkte augezeigt wird, ־worauf die Worte בטנך ערימת חיטין סוגה בשושנים folgen. Buber, der wie in so mancher anderen Stelle auch hier den leeren Kaum in dem Ms. nicht andeutet, lässt hier die eben gegebenen• biblischen Worte weg. Diese aber zeigen uns an, dass hier eine Deraschah zu dem 2. Theil des Verses fehlt, die durch Ms. 621 zu erganzen ist. Andererseits zeigt Bnber in Z. 12 v. u, auf S. 36 nach כלם durch Punkte eine Lücke im Ms. an. Thatsächlich aber hat das Ms, hier die Worte תסס שמטה DD, die freilich sinnlos sind, die aber auf diu Emendation סר צלם שמעו führen, wie es auch im Ms. 621 zu finden ist. Eine andere Unterlassungsünde, die Herr Buber gegen diesen Text beging, besteht darin, dass er, von dem obenerwähnten Cod. de Bossi 621 keinen Gebrauch gemacht hat. Dieser Codex enthält neben anderen kleineren Midraschim auch Fragmente von unserer Agadath Schir ha־Schirim, die etwa zwei Drittel desselben ausmachesi. Diese Fragmente geben nicht nur. unzählige bessere Lesarten, sondern bieten auch, wie es aus meinen Corrections and Notes zu ersehen ist, ganze Deraschoth, die in Ms. 541 vermisst werden. Herr Buber kann nicht einmal voxgeben, dass er dieses Ms. nicht gekannt hätte, da er auf dasselbe in seinem Mabo zum Midrasch Mischle mit den Worten hinwies :מן דף ו עד דף ט מאמרים קטועים מן מדרש שה״ש והם מדרשים אחרים מאשר הוא לפנינו במדרש שה״ש . ♦ ומתחיל נזכירה דודיך זה היה משד. מה הדד הזה מושך חלב כך היה משה מושך חכמה וכר. Vergl. Herrn Buber’s Edition S. 13, Z. 17 (von oben.) Endlich ein Wort über die Anmerkungen des Herausgebers. Dass bei einem fremdartigen Werke, wie es die Agadath Schir ha-Schirim ist, eine׳ möglichst vollständige Parallelstellenangahe, die vorzüglichste Pflicht des Herausgebers ist, brauchen wir kaum zu sagen. Diese Pflicht jedoch hat Herr Buber in erstaunlicher Weise ausser Acht gelassen. Hier

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