Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 39 (1894-1895)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Hebräische Handschriften-Fragmente in der Stadtbibliothek zu Trier
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 498 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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498 Hebräische Handschriften-Fragmente zu Trier. שבימין אפתי להחפיר מחלישי -שדי מנת חלקי וחלשי,תרמני לחרקו ומאמים תלשי, תעודה להורישי בחודש השלישי. Darauf 4 Yerse כככוב, deren erster hier wegen der zweiten Strophe am Schlüsse Ex. 19, 1 ist, dem daun erst Deut. 16, 9, entsprechend der vorletzten Strophe, folgt. Darauf ישראל ושופטיו, sodann תורה תמימה bis אלף לחוגגים.!,oi. 7, Portsetzung•; auf בעצרת נדבה folgen 4 Terse ככתוב, sodann אמיצי שחק ,יחדיו, auf להקריב בכורים folgen 4 Verse ימלוך ,ככתוב und אל נא ארוממך נצח בעוו וברננים, ואתה קדוש und bricht bei מסוינים מקצר ab. Fol. 8, V2 Blatt-, die linke Hälfte weggeschnitten, aus dem Stücke אז מראשית כל, מפעל, gleichfalls von Tobelem, beginnt mit den Yarten מהיותי שואבים, dem Schlüsse der Zeile 8 im Buchstaben ד, und endet mit חתנתך התאמצי Dlpfc], vor dem letzten Worte des Buchstaben ט. Fol. 9—10. Für Scliemini Azereth. Fol. 9, an der rechten Seite oval zugeschnitten, wodurch ein Theil des Textes, namentlich ober! und unten, verloren gegangen ist, aus dem Maarib אצניד לך תפארה, beginnt mit den Worten להנןצל בו מאף שארית], der Zeile ד in dem mittlerer. Stücke שמיני אשפוך bis zu Ende des Maarib. Darauf folgt die Schiussbenediction הפורס, sodann אל[ה מקראי] קדש אשר תקראו אותם במועדם und וידבר משה. F01. 10, ebenfalls rechts oval zugeschnitten, jedoch nur die beiden ersten Zeilen ein wenig beschädigt aus Kalir’s ־־גשם Gebet, beginnt mit טמונים, der letzten Zeile der Strophe ט des Stückes אקשטה, und bricht mit der vorletzten Zeile der Strophe ציה ממוגגים> צ u. s. w. ab. Der Ritus der Machsor-Fragmente. Was diesen Fragmenten ihren besonderen Werth verleiht, ist der Umstand, dass sie als Best französischer Machsor-Hss. zugleich den Charakter von Urkunden besitzen, die uns nach mancher Seite hin wichtige Aufschlüsse zu geben im Stande sind über den noch immer nicht genügend bekannten Ritus, der in alter Zeit unter den französischen Juden heimisch gewesen und bereits seit Jahrhunderten erloschen ist. Bisher war man in dieser Beziehung fast ausschliesslich auf die MittheiLungen angewiesen, die in Zunzens ״Ritus“ (S. 59 ff.) darüber enthalten sind. Die Möglichkeit, dieselben zu controliren, war um so schwerer, als Zunz bekanntlich zumeist seine