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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-01-01 · Heft 9 · p. Seite 400

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
39 (1894-1895)
Issue
Heft 9
Article
Kritische Bemerkungen zu Munk's Ausgabe des Dalalat AlHairin
Date
1895-01-01
Page
Seite 400 (sequence 2)
Language
German
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400 Das. talmadische Lexikon יחוסי תנאים ואמוראים. die termini technici des Talmud wie מעשה קטנה (s. v. לברונא) und אסמכתא (s. v. ביתום) behandelte. 2) Eine Abhandlung über die Benedictionen. In Artikel וביד!) sagt der ־Verfasser: וצל סדר ברכות חברתי כל הברכות שהן בעל ובל״מד2) ופרשתי מנייד.; unter ר׳ חייא בר נחמני wieder: וכמה כיוצא באלו כבר כתבתי על סדר מטבע ברכות והרחבתי בהן (3הרבה ונמנעתי לכותבן כאן מפני שרבו מאך. in dieser Arbeit suchte der Verfasser festzustellen, in welcher Benediction die Form צל und in welcher die Form ל auzuwenden sei; 3) Einen Commentar (תוספות) zum Tractate ביצה (s. v. מר ווסזרא רבה, Babbinowitz, Vorrede). 4) Einen eben solchen Commentar zu סוטה (s. v. בן pH פנחס ibid). Der Verfasser lebte in Deutschland (in Spei er) gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Er thut eines Bruders Meir einige Mal Erwähnung. Dieser Umstand, der Zunz bekannt war* 2 * 4), veranlasste diesen Gelehrten, die Vermuthung zu äussern, David b. Kalonymus b. Meir aus Münzenberg könnte ״vielleicht der Verfasser des "Wörterbuches über die Talmudisten sein5),“ denn nach dem Berichte R. Sal. Luria’s (Responsen, Nr. 29) waren David und Meir b. Kalonymos b. Meir aus Speier Brüder. Diese Vermuthung ist aber schon aus dem Grunde verfehlt, weil unser Verfasser in Speier gelebt und gewirkt hat, wie wir aus vielen Stellen des Lexikons ersehen werden, während David als Rabbiner in Münzenberg bekannt ist. Es verbleibt als Verfasser des Lexikons allein R. Jehuda b. Kalonymos übrig, der ein Bruder des erwähnten R. Meir war und in Speier lebte 6). Jehuda b. Kalonymus b. Meir, der Lehrer des bekannten Eleasar Rokeach, lebte in Speier und wird von Eleasar ריב״ק בן מאיר משפירא genannt, um ihn von seinem Vater ריב״ק בר משה ממגכצא zu unterscheiden7). Auch bezeugt Elasar, dass Jehuda!) Bei Rabbinowitz, Vorrede zu חוםי תנאים ואמוראים\ 2) Prof. Dr. Kaufmann macht mich hierzu auf Zunz, Ritus 25 aufmerksam. 3) Rabbinowitz, daselbst. 4) Zur Gesch. u. Lit. 163. 5) Literaturgeschichte 325. 6) Zunz liess Jehuda unberücksichtigt vielleicht aus dem Grunde, weil es im Lexikon I, 255b heisst: ♦ . . לאבינו ר׳ יהודה פירש♦ Da der Vater nicht Jehuda, sondern Kalonymos hiess, 80 emendirte Zunz wahrscheinlich ואבינו in ואחינו und konnte Jehuda nicht mehr in Betracht ziehen. Ich verstehe unter ואבעו Giossvater s. c. II. 7) Rokeach § 316, 317, 360, vgl. Kerem Chemed VII, 70. Er wird auch ר׳ יהודה משפירא genannt (Me’ir Rothenburg, Resp. ed. Prag § 613,

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