Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 39 (1894-1895)
- Issue
- Heft 8
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 9)
- Language
- German
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378 Besprechungen. הטפלה מודים חכמים לר׳׳מ בכר וכסת של עור שגקרעו שאע״פי שאינו מקבלין את — .מה שבתוכו שהן טמאין וכר In der bisherigen Ausführlichkeit fortzufakren ist unmöglich. Es mögen deshalb nur noch einige kurze, deutliche Notizen über sonstige Ausführungen des Verfassers hier Platz linden. 1. Pag. 44 ״ לא תשוב לקחתוdas biblische Verbot lautet: Du darfst nicht umkehren, die Darbe zu nehmen, aber keineswegs: Du darfst sie nicht zu wiederholtem Mal© nehmen; die Hiileliten hingegen fassen den Ausdruck תשוב nicht blos als um kehren, sondern auch als wiederholen auf, sie lehren: לא תשוב לקחתו שאם לקחת פעם אחת לא תשוב לקחתו פעם שכייה, während ב״ש lehren: לא תשוב אם לא לקחתו אבל אם לקחת פעם אחת תשוב לקחתו פעם שכייה.“ Demnach müssen ב״ש und ב״ה sonderbarer Weise auch über den Satz controversiren: לא יובל בעלה לשוב לקחתה להיות לד לאשת!! 2. Pag. 49 (unten): Der Streit zwischen B. Sch. und B. H. ״läuft schliesslich darauf hinaus, dass die Schammaiten das Wort יתן in seiner ursprünglichen Bedeutung als geben auftassen, die Hilleliten ihm nach Gen. 31,7. Num. 5,21. 22,13. Jud. 1,33. 3,28. 15,1.1 Sam. 18,2 I. Kön. 15,17. II Ckron. 16,1 noch die weitere Bedeutung gestatten, zugeben beilegen. Wir sehen also wieder, dass die Schule Schammais den Begriff im engeren, die Schule Hilleis hingegen im weiteren Sinne des Wortes auffasst.“ Die Ansicht, dass ,ב״ד nur dann sagen, dass Früchte ראוי לקבל טומאה sind, wenn רצון הבעלים da ist, ist nicht richtig, dagegen spricht der klare Wortsinn der hLischnah in Tekaroth 9,5; dort liegt auch eine Benetzung durch Flüssigkeiten hei Früchten vor und trotzdem sind ב״׳ש und ב״ה im Streite, ohne dass einer von beiden als Grund ברצון oder שלא ברצון angiebt (vgl. Machschirin IV, 4,6; Bambarn טמ״א ,ב׳ ,דדו). Dazu kommt, dass die oben angeführte Hypothese aus grammatisehen Gründen unhaltbar ist; an allen von Schwarz citirten Stellen wird נתן im Sinne von ״gestatten“ gebraucht mit einem darauf folgenden Infinitiv mit oder ohne ל und die Stelle Num. IV, 21 hat gar nichts hier zu thun; dort steht יתן in gewöhnl. Bedeutung. נתן hat nur mit dem Accus, pers. oder Inlin. die Bedeutung ״gestatten“, wie 3£öü>pz, wie arab. יהב (vid. Uesen, lex. art. כתן, Grammat. (Kautzsch, § 142, Anm. 1). 3. Pag. 60 ״Erwägt man nun, dass es hier heisst איש כי ידר נדר und in der herangezogenen Analogie Lev. 12,2 wieder אשד. כי תוריע וילדה זכר, dann wird man es hoffentlich nicht als Kühnheit betrachten, wenn ich im Namen der Hilleliten sage: נאמר אשד. כי ביולדת ובר ונאמר , .איש כי בנדר מה התם שבת אחת אף הבא שבת אחת ״Ich wenigstens halte diese ג״ש für eine דבר השוה לבל“. Hierzu möge nun bemerkt werden, dass darnach ב״ה für die Dauer jedes Gelübdes שבת אחת annehmen musste, während doch bekannt ist, dass סתם נדר immer עולמית ist; dass ferner, was von מדיר אשתו gilt, auch sonst Geltung haben müsse, und dass endlich diese ג״ש zu der Unmöglichkeit führt, dass ב״ש unbedingt ב' שבתות annehmen müsste. 4. Pag. 10־?, Anm. 2 ,,vgl. meinen TosiftaWommentar Demai cap. 2, Not. 85. Was im sogenannten Baschicommenfcar s. v. הוד, לה מקולי gesagt wird: דאמרינן ששה דברים מקולי וכר, ist ein untrüglicher Beweis da״ für, dass der Commentai zu Bechoroth unmöglich vonB Salomo b. Jizchak