Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 39 (1894-1895)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1895-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 2)
- Language
- German
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Besprechung. 283 keine Erwähnung, hei חח־א S. 425 bedeutet Y — Targum Jeruschaimi — bloss die Ausgaben Sabionetta und Bologna, während die gewöhnlichen Ausgaben חדין haben; in demselben Artikel ist als Nr. 3 der Plural von הודיתא in der Norm חדון aufgenommen, ohne dass bei חודיתא selbst (S. 430) angegeben wäre, wo diese Form zu finden ist; auf S. 430 beginnt ein Artikel in folgender Weise: בם (תג) חוגג., pl. חוגים) חוגגים) — vier Ausdrücke fett gedruckt — in der angeführten Stelle jedoch bloss ח׳, ohne dass man wüsste, wie diese Abbreviatur zu lesen ist; der Satz אי אפשר לבית המדרש בלא חידוש ist wie folgt gedruckt: א״א לבד,״מ בלא ח׳ S451 ־; bei חים S. 458 ist das in Klammern befindliche חייסא irreführend, weil dem Scheine nach sich auf Targ. Onkelos beziehend, thatsächlich aber steht es bloss im Targ. Jeruschaimi; S. 478a unten kann der Buchstabe ,ח sowohl חמן als חמנים bedeuten; טדי S. 520 wird mit zwei halbspaltigen Zeilen abgethan, als ob es das klarste Wort der Welt wäre. Man sieht, die Gedrungenheit und Sparsamkeit im Ausdrucke hat auch ihre Schattenseiten. Damit hängt es auch zusammen, dass der Verfasser Wortformen behandelt, die ganz unvermittelt auftreten; am bezeichnendsten hierfür ist das Wort טורום (mit einem Stern versehen, was wohl sagen will, dass es die Schöpfung Jastrow’s ist), zu welcher! als Belegstellen Pirke di B. Elieser c. XLI (כטכדם) und Mechiltha Jethro חכר) 4 .8 בחדש) dienen: woher ist aber טורום genommen? Unverständlich ist mir auch, was bei ט*מץ S. 532 und טיכר S. 533 das Wort ״Chaldaism“ bedeutet. Willkürlich sind angenommen die Formen חכמנית S. 463, חם III S. 475, חמול S. 476, ohne durch den Druck kenntlich gemacht worden zu sein. Die Punctation der Schlag*wÖrter und die der grammatischen Formen innerhalb der einzelnen Artikel ist nicht selten fehlerhaft. Besonders anstössig ist die Eigenart des Verfassers, nach langen Vocalen ein Dagesch zu setzen. Alle Felder dieser Art kann ich nicht verzeichnen; es genügt, auf die Wörter חובא I u. II 429, חולשא ,434 חולק ,431 חוטין 434, .456 חילול ,455 חיכוך ,437 חופה ,437 חוסבא ,436 חומתא ,435 חומא ,466 חלוקה ,460 חיתוך ,460 תשוב ,458 חינוך ,457 חימום ,חימום ,456 חילוף 549 טיפש etc. etc. zu verweisen. Allerdings hat der Verfasser diese Punctationsweise bereits hei seinen Vorgängern vorgefunden; er hat sie aber sozusagen consequent duicligeführt. Selbst dort, wo es sich nicht um einfache Uebernahme aus den Quellenschriften handelt, sondern wo der Verfasser selbst grammatische Formen bildet, ist diese Punctationsweise die herrschende, z. B. bei: ,508 חישב ,478 תמסה ,חימם ,475 חימר 517 טיבל etc. etc. Dagegen sind ohne Dagesch geblieben חייב S. 428, חייל u. חזן .454 חיל S. 444 n6ben תן wird gewiss nicht durchdringen; ebensowenig חבים neben חכים S. 462 letzte Zeile. Auch sonst schwankt der Verfasser in der Setzung der Punkte: S. 430 Schlagwort ח1ד in der Anführung חודה und תדו, weiter unten תדא; S. 419 Schlagw. חביצא, in der Ausführung חביצה. Jastrow punktirt S. 416 חבביח honor her (liehe sie!) gewiss falsch; Lewy, Trg. Wb. I, 233 lässt es unpunktirt: חביביה, meines Erachtens zu punktiren חביביה; vergl. das Substantiv גפיה Dan. 7,;4; das. V. 7 ברגליה, V. 8 קדמיח, die Verba ותדשנח ותדקכה V. 23 und sonst. Ebenso fehlerhaft ist natürlich ,חביק^ד S. 421. Dagegen scheint mir חבק S. 421 besser zu sein als חבק bei Lewy. — Druckfehler ׳ ,498 דיחרוב ,498 חרב ,430 חורק ,429 חובטroX^pta 555.