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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1894-01-01 · Heft 3 · p. Seite 138

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
39 (1894-1895)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1894-01-01
Page
Seite 138 (sequence 3)
Language
German
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138 Besprechungen. Wenige Berichtigungen und Ergänzungen im Einzelnen mögen diese allgemein ausgesprochene Wahrnehmung bestätigen. S. 42 und sonst erscheint Isak Karo, der Onkel Josefs, als dessen Grossvater. S. 47 wird Bachja b. Ascher ohne Weiteres als Bruder Jakob b. Aschers eingeführt. Abraham Wilna hat die Sage bei Abraham b. Jakob Gavison oder bei Asulai gefunden und einst genommen; eine Bemerkung des Herausgebers war hier nicht zu entbehren. S. 59 hätte auf die reichere Kunde von Israel b. Josef Annalcawa’s מנורת המאור!angewiesen werden müssen, die S. Sch echter in dieser Monatsschrift 34, 114 ff. uns gebracht hat. lieber das zweite spätere Jezirabuch S. 67 sind wir jetzt durch Abraham Epsteins Studien החוקר II, 1 ff. unterrichtet. In Betreff des ם הקמיצה des Gaons B. Haja war auf Harkavys Vermuthung in מצפה, ed. Zeder bäum, No. 2, pag. 12—13 zu verweisen. S. 78 unten ist die Uebersetzung von Abraham b. Chijja's Titel צאחב אלשרטא, woraus sein Name im lateinischen Mittelalter Savosorda stammt, durch שר הצבא zu berichtigen (8. Steinschneider, Die hebräischen Uebersetzungen des Mittelalters, 97, n. 2). Ton den überraschenden Kunden der Neuzeit in Betreff der Mechilta Simeon b. Jochai’s, von den Arbeiten Lewy’s und Hoffmann’s wird S. 82 ff. Nichts berichtet. Ueber die sogenannte Clavicula Salomonis, die Abraham Wilna offenbar hebräisch zu übersetzen und zu bearbeiten vorhatte, handelt jetzt ausführlich Carl Kiesewetter, Faust in der Geschichte und Tradition, p. 325 ff.; über den kleinen Sifre war ib. N. Brüll’s Abhandlung in der Graetz-Jubelschrift, p. 180—193 an zuführen. Was S. 92 aus Bachja b. Ascber als מדרש סידורו של עולם angeführt wird, erweist sich mit dem identisch, was jetzt von S. Weitheimer in בתי מדרשות (Jerusalem 1893) I, ין als aus סדר רבה דבראשית stammend, vorgelegt wird. B. Chamai's ״d העיון hat, was S. 94 zu bemerken gewesen wäre, Jellinek in seiner Auswahl kabbalistischer Mystik בבדי חכמת הקבלה I, 8 ff. herausgegeben. Für die Pesikta rabbati 8. 99 war die Ausgabe von M. Friedmann anzuführen. In Betreff Josef ibn Schuschans S. 103 hätte ein Hinweis auf Zunz, Zur Geschichte p. 438 1 genügt. Bei der Besprechung des Midrasch Tadsche S. 194 war eine Erwähnung von Epsteins kritischer Ausgabe in מקדמוניות היהודים p. XV ff. nicht zu entbehren. S. 123 bedarf bei Abraham Abulaüa die Jahreszahl רי״ג der Berichtigung und die Litteraturangabe der Ergänzung durch das von Jellinek in der Graetz-Jubelschrift p. 66 ff. herausgegebene ס׳האות. Die halachischen und liturgischen Differenzen zwischen den Babyloniern und Palästinensern S. 126 hat Joel Müller edirt und bearbeitet. Heber והזהיר und השכם S. 127 ist eine Abhandlung von Zftinz erschienen, die jet/ff auch in den Gesammelten Schriften B. 251—9 zu lesen ist. Ueber den Verfasser des Jalkut Schimoni 8. 129 ist jetzt auch Horovitz, Frankfurter Babbinen I, VIII u. 2 ff. zu vergleichen. Eine Handschrift ans dem Jahre 1308 in Tiberias, die aus der Familie Parnes von Bothenburg au der Tauber stammt, hat Halb er s tarn החוקר I, 343 nachgewiesen. Zum Schlüsse will ich noch zwei Bemerkungen anfügen, die von den mannigfachen Anregungen, die das Studium dieses Werkes bietet, eine Probe geben sollen. S. Bub er bat in seiner Ausgabe מדרש אגדה I קיב n. מה zu der, wie er sagt, erstaunlichen Mittheilung seines Autors über die Mandragora oder die Alräunchen (vgl. jetzt auch Kaufmann, B. Jair Chajjim Bacharach p. 94 n. 6) vergeblich die Quelle gesucht, die auch Bacher (Bevue des etudes juives 27, 310) nicht gefunden hat. Abraham Wilna weist sie nun S. 42 (s. auch S. 5) in einem Citate Abraham Saba’s und Isak Karo’s als Fragment aus dem מדרש הגלוי nach. Buber’s

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