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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1894-01-01 · Heft 7 · p. Seite 310

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
38 (1893-1894)
Issue
Heft 7
Article
Zur Erklärung griechischer Lehnwörter in Talmud und Midrasch
Date
1894-01-01
Page
Seite 310 (sequence 6)
Language
German
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310 Erklärung־ griechischer Lehnwörter in Talmud und Midrasch. schickte einen Centime) zu Agrippa postumus, mit dem Befehl, ihn zu morden. Oder Claudius und Nero schickten an ihre Opfer den Befehl, sich selbst das Leben zu nehmen. Aber officiell zum Meuchelmord anwerben, das fiel doch keinem Kaiser ein; er brauchte es auch nicht; er hatte seine speculatores. Die Lesung in Pesikta (,TTW) שרגיזן nebst dem militärisch technischen Worte מכתיב, conscribereנ) führt einfach darauf, dass die richtige Lesung ist מכתיב עצמו סטדטיף למלך כופר כאבותיו ,,wer sich als Soldat vom Kaiser anwerben lässt, yerleugnet seine Eltern.‘‘* Denn der römische Soldat musste zwanzig Jahre dienen; da konnte er der Pflicht der Eitern- Verehrung nicht nachkommen. Sehr gediegen sind die Bemerkungen von Perl es über pileus und vindicta. Nur ist Derselbe im Irrthiun, wenn er in Est. r. אין קנה übersetzt: Keiner wagt, sie zu kaufen. Es muss heissen: Keiner erwirbt ein Eigenthumsrecht über sie. Das Folgende beweist es: למה אין קונה רב אמר ע,;י שלא הקניתם אלה דברי הברית. Es wird später mit anderen Worten gesagt אתם יש לכם קנין באו״ה אבל לאומות אץ להם קנין בהם. Wenn Herr Dr. Perles מקוווי in Pesikta Beschall., fol. 84a, in טקסים ändern will und dies für ein militärisches Gefolge erklärt, so ist er im Irrthum. Gegen das Zeugniss des Aruch und des Jalkut und die Handschriften lässt sich nicht leichthin eine LA für falsch erklären. Zudem ist das Gleichniss von einem Beicben, der Läufer vor sich und hinter sich hergehen lässt, aber nicht von einem König und seinem militärischen Gefolge hergenommen. Auch wird Niemand das leicht verständliche טקסים umändern in das seltene und schwierige Wort מקומי. Das Wort kommt vom sy1\ Tp und 1אקו, springen. Ygl. auch Geiger, jüd. Ztschr. VII, 192. So bewährt sich denn auch hier das Wort (Spr Sah 27,17): Wie man Eisen an Eisen schärft, so schärft ein Mensch den Blick des Anderen (vgl. Thaanith 7 a). Während ich die Oorrectur der vorstehenden Abhandlung lese, trifft die erschütternde Kunde von dem Hinscheideu des ausgezeichneten Forschers, des Herrn Babbiners Dr. Joseph Perles, ein. l) Vgl. Schm. r. § 15 f. 115 a (ältere Ausg, f. 182 a) ב״ו מכתיב לו ס&רפיוטק גבורים

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