Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Samareitikon und Septuaginta
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 5)
- Language
- German
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Samareitikon und Septuaginta. 53 sv 5AyaX‘1׳al en zob 7zapav, 2 sativ, sv s 7ü 0: z va ׳; ‘Eßpauov. Die letzteren Worte, die offenbar eine zweite, also doppelte liebersetztung des Tw .’s bilden, entsprechen dem בכפותי עב ראי (in den Dörfern der Hebräer) des Sam. Trg. z. St. weiches העברים liest. Diesen Stellen hat Geiger (Nachgeiasseno Schriften IV, S. 125—126) noch ungefähr zwölf andere hinzagef'ilgt, welche mit mehr oder minder grosser Wahrscheinlichkeit dem Samareitikon zuzuschreiben sind. Unter diesen seien hervorgehoben: Gen. 38, 29, wo der sam. Text, wie Geiger meint, ,,gegen das davidisehe Geschleckt“ פרץ (mass. T. מ־"פרצת עלינו (עליך liest, Sam. Trg. מה פתיה עלינן ©תוי (was breitest Da über uns eine Ausbreitung; פרץ ist פרש genommen), ’ÄXX05: 1:י dirju'/^aac xaü5 7j g נס v cbrXtojj.a. — Lev. 6, 10 (3) und 16, 4 und 23 bezieht sich die Randglosse verschiedener LXX.־ HSS.: XsDzdv und (für Tw. בד), nach Geiger ,,wohl gleichfalls sam.“ sicherlich auf das Xag. 1). — Das. 19,18 hat der sam. Text תקום (plene, mass. T. תקם); das sam. Trg., welches hier sein Tw. beibehält, hat, wie Geiger richtig nachweist, תקום gelesen, v7as die Randglosse ob ׳ref;0ןן genau wiedergiebt. — Das. 23, 24 Tw. תרועה, Scliol. (oaX7uapo^ s\q) azoac Sam. Trg. אשמעה gehört um so gewisser dem Sajx. an, als 7jg£pa azooar/j für יום תרוצה (Num. 29, 1) ausdrücklich als Sap.. bezeichnet ist (vgl. oben S. 50). — Das. 26, 13 Tw. מטת, sam. Trg. las מטת und übersetzt אטרי) שטרי) vAXXos: paßooDc. — Num. 22,5 פתורה, sam. Trg. פשורה= Sch01. xbv b^rjUjTYjV, endlich aber die in mehreren HSS. der LXX. vorhandenen Glossen zu Ex. 23, 19 bezw. Deut. 14, 21 (20) und zu Lev. 11, 40, auf welche wir noch zurückkommen. Doch ist die Zahl der betreffenden Stellen damit noch lange nicht erschöpft. Davon ausgehend, dass das Samareitikon eine griechische Wiedergabe des Sam. Trg. ist, lassen sich ihnen noch mehrere andere anonyme Stellen anreihen, die ebenfalls, und zwar zum Theil mit Sicherheit, dem Samareitikon zugeschrieben werden können. Hierher gehören: identiscli sein, unter allen Umständen aber nur auf die LA. des sam. Textes מי המאדים (von אור abgeleitet) zurückgeführt werden kann. 9 Ygl. Kolm, Sam. Studien S. 59; jedoch ist die stereotype Wiedergäbe von בד durch הער ,דדר=) עבר) nicht, wie dort angegeben, aus dem Arabischen, sondern einfach daher zu erklären, dass ״ בדweisses Leinen“ heisst. Die Samaritaner, namentlich die Priester und die heim Opferdienst beschäftigten, tragen noch heute weisse Mäntel und Beinkleider. S. Peter mann, Reisen im Orient, I., S. 236 und 274.