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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1893-01-01 · Heft 11 · p. Seite 508

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 11
Article
Die Hoschanot des Gaon R. Saadia
Date
1893-01-01
Page
Seite 508 (sequence 3)
Language
German
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508 Die Hoschanot des Gaon E. Saadia. wartig die im Siddur (f. 161 fl) gemachten Bemerkungen hinsichtlich der Regeln über אלמטאל) סוכות). Gelegentlich bemerkt er: es gäbe so viele Compositionen für Tekiot und Hoschanot, dass man deren Menge nicht zählen könne. Einige davon seien passend an Worten und an Sinn, andere seien ganz schlecht und wieder andere seien ein wenig mangelhaft (וקד אלף באוי הדה אלפעול מא לא אחציה כתרה מן אלתואליף פמנהא מא הו צחיח אלאפלאט ואדמעני ומנהא מא הו פאסד אלנ׳מיע ומנהא מא הו קלל אלולל). Saadia giebt hiernach zehn alphabetische Hoschana-Stücke, fünf mit הושענא und fünf mit בהושענא, so dass an jedem Tage zwei davon, am siebenten Tage aber (יום עלבה) alle gesagt werden sollen; von solchen, die mit תבנה ציון בימינו ausgehen, hat Saadia acht für jeden Tag und sieben für den siebenten Tag1). Mit Uebergehung seiner culturhistorisch wichtigen Be־ merkung (S. 173 b) hinsichtlich der Menge der Gebete für den Araba-Tag2) setzen wir hier bloss eine auf unseren Gegenstand sich beziehende Bestimmung, welche R. Jizchak Ihn Giät (Hilch. Lulab, S. 115, ed. Baraberger) im Kamen R. Saadia’s anftihrt. Seine Worte sind: ואמר רב מעדיה לאחר שמפטידין אומרין תהלה לדוד ועומד ש־צ ולולבו בידו והעביר סביבות התיבה ואומר הושיעה נא והן [אומרים] הושיעה נא ואחר כך אומר אני והוא הושיעא נא ועונין כן ומחוירין מפר תורה למקומו ואומר קדיש ומתפללין 1) Neubauer B. Ch. VIII, 117. 2) Die Palästinenser wie auch die Babylonier haben am ערבה-Tag noch andere Gebete, welche S. hier nicht folgen lässt, weil er durchaus in diesem Buche nicht die Absicht hat specielle Liturgieen anzngeben. (ולאהל אלשאם פי ערבה אנגאבאת וואיד ולאהל אלטראק וגי־רהם מא לא אחציה בתרה ולים ארי אן אחסה שי מן דלך מן טולה אד לים גרץ אלכתאב אן ארסם פיה חואנה . . . ) Ygl. Steinschneider, Cat. Bodl., p. 2209 a. — Dass sich Saadia auch mit Erfolg in der Composition von Selichot versucht hat, geht daraus hervor, dass er in seinem Siddur die folgenden Stücke anführt. Eür Yersöhnungstag Morgens 13, Mussaf 7, Neilah 3, für den 9. Ab 17, für den 17. Tammus 2, für Zorn Gedalja 3, für den 10. Tehet 1, für den Esther- Easttag 3 und ausserdem noch 7. — Hier ist wohl die passendste Yeranlassung, auf die gleichartigen Stücke Saadia’s (mitgetheilt von Stein- Schneider, im Cat. d. hehr. Handseh. der Berl. K. Bibi. Anhänge III, S. 120, 121) hinzuweisen. Ho. 31 und 32 beginnen אדרוש בוטחי בורא רוחי גואלי וגוחי אלדד המלך und אז מרך עליון בשובי ברציון. S. 121 sind 13 Selichot E. Saadia’s angeführt in ihren ersten Strophen, von denen No. 2, 4, 6 nach תשר״ק, die anderen in א״ב■ Ordnung abgefasst sind. —־ Ueber das סליחות *Ms. des British Museum, vgl. Eevue des Etudes j., XXIII, p. 295. Ygl. auch Zunz, Litgesch. d. s. Poes., S. 97 ff. — Ygl. auch Steinschneider, Handschr.-Yerz. der K. B. zu Berlin, S. 70, No. 203; und Dr. Berliner (Magazin II., 89 und 98, III, 51; Hehr. Theil 010-014).

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