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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1893-01-01 · Heft 8 · p. Seite 386

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 8
Article
Der Stammbaum des R. Eleasar Fleckeles
Date
1893-01-01
Page
Seite 386 (sequence 9)
Language
German
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386 Der Stammbaum des E. Eleasar Fleckeles. Brandeis, der zwanzig Jahre dem Rabbinate von Darmstadt vorstand und zuletzt als Rabbiner von Hamm, Jülich und Berg nach Düsseldorf berufen wurde, wo er Dienstag־, den 24. Mai 1774 verstarb. Durch die Ehe Jakobs mit der Sonntag, 3. Januar 1779 im Tode ihm nachgefolgten Mannheimerin Rebekka Reinganum d. i. Rheingönnheim war die Familie Brandern mit einem der angesehensten Häuser unter den Juden Süddeutschlands verschwägert worden. Eine Tochter R. Mose’s, die am 8. August 1800 verstorbene Giitele, war dem Sohne des Düsseldorfer Rabbiners Samson b. Salomo Eljakim Gottschalk ha-Levi, Namens Abraham David, nach Düsseldorf als Gattin gefolgt. Mag nun gleich durch zerrüttete Ueberlieferung oder mangelhafte Erinnerung in die Angaben dieses Stammbaums hier und da selbst ein Irrthum sich ein geschlichen haben, so können wir doch in allem "Wesentlichen uns beruhigt seiner Führung anvertrauen. In der geistigen Physiognomie, die wir aus der litterarischen Tkätigkeit des ß. Eleasar Fleckeles ge״ winnen, überrascht uns mehr als Ein Zug, der an seine hervorragendsten Ahnen erinnert. Wenn uns die ungewöhnliche rednerische Begabung und moralisierende Unerschrockenheit des Mannes zu R. Ephrajim Lenczyc, den oft von ihm mit bewusstem Stolze genannten gleichsam vorbildlichen Ahnen, zurückleitet, so können wir angesichts des wissenschaftlichen, oft modern ammithenden Geistes in seinen Schriften des Hin״ klicks auf David Gans uns nicht erwehren, wie uns sein der Musterung des Prager alten Friedhofes und der Familien״ geschichte gewidmeter historischer Sinn das Bild des R. Meir Perls ins Gedächtniss ruft. Der gewiegte Talmudmeister und Kanzelredner, der gegen die einseitigen Hebraisten zu Felde zog, war aber auch ein bemerken swerther Stiiist und ein sprachgewandter Schriftsteller, wie es nur Jemand zu ־werden "["ביום וי׳ו כ״ב כיםלו [תק״׳ד“Folgendes: Tön,נפשי תאבל ולא מצא מנחם, הנבול ד מדר בצלאל: בהריר יוסף ותפילין בראשו ווורוע [ 1 וזרועו] מוצחם, הטו שכמו'לסבול פחים ושובם, למסור נפשו על קדושת השם אף לזאת יהדר לבי על צדיק מודרר גבריאל בהרב מד משה (ה) [א] ב״ד דק״ק מענק עם שלשה עשרה דרוגים אנשים ובשים ובינובים ועושירם, יותר משלשה מאות יהודים גדולים וקטנים זקנים ונערים, מוכי חרב כבמלחמת נחבלים, קול ענות חלושה ומרה נשמע ברחוב יהודי׳, בתי התפילה בתי. כנסת בתי מדרשות פרצו, ספרי תורת משה זלזלו וקרעם ולארץ הפילום, היכל הקדש טמאם, דלתות ארון הקדוש שברם, תפילין ומזוזת לשמה ולביזה עשאם, כלי הקדש וכגדי קדש מנורת הכסף ונחשת4 בזזם, סידורים וחומשים תלמ(י)[ו]די רבינא ורב אשי קרעם, מעקת הבימה והשולחן הקודש ממקומם עקרם, בוזו כסף בוז(ה)[ו] זהב וכל מה שאצל יהודי׳ מצאם, על חולאים ויולדת וקסבים לא חמל(א)[ו] ופני זקנים לא נהדרים, Vgl. Hock, a. a. 0., p. 57.

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