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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1893-01-01 · Heft 8 · p. Seite 381

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 8
Article
Der Stammbaum des R. Eleasar Fleckeles
Date
1893-01-01
Page
Seite 381 (sequence 4)
Language
German
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Der Stammbaum des R. Eleasar Pleckeles. 381 ergänze1), 1738 als Wöchnerin verstorben. Mit diesem Arzte in Verwandtschaft zu treten, war für Josef Harfner eine Aus- Zeichnung. Nathan Epstein war nämlich durch seine Frau Fessel, der Schwiegersohn des aus Krakau in Prag angesiedelten R. Löb [Baruch]2), eines durch seine Gelehrsamkeit und Frömmigkeit nicht minder als durch Familienadel, hervorragenden Sohnes des Krakauer Synagogengründers E. Eisik E. Jekels3), dessen ßuf bis Amsterdam zu Manasse b. Israel gedrungen war. Der Ruhm dieses durch fürstliche Wohlthätigkeit sich hervorthuenden, in seinen frommen Stiftungen fortlebenden Mannes war durch seine Familienbeziehungen zu Wien auch in österreichischen Landen verbreitet. Der reichbegüterte Abraham Hecht4), der Besitzer des schönsten Hauses im Wiener Ghetto vor der Vertreibung von 1670, war nämlich E. Eisiks Schwiegervater. Hecht selber hatte aber neben seinem!) Vgl. Hock, die Familien Prags p. 99 und 248. Aufmerksame Prüfung dieser Stelle im Stammbaume R. Lleasars lehrt, dass durch das Homoioteleuton von הגבירה bei der Reinschrift, wie ich vermuthe, einige Worte, etwa שרה בת הגבירה oder ähnliche ausgefallen sein müssen. Josef Harfners Frau war die Tochter Nathan Epsteins, was im Stammbaum durch diese Lücke übergangen erscheint. 2) Bei Hock a. a. 0. 172 heisst des Vater PessPs, den R. Eleasars Stammbaum Löb nennt, Baruch. In den Krakauer Gemeiadeaufzeichnungen ist von diesem Sohne R. Eisiks, wie ich durch Ch. N. Dembitzer s Güte weiss, nichts überliefert,.dagegen findet sich, wie mir Herr F. H. Wetstein in Krakau mittheil t-, im Memorbuche der Synagoge R. Eisiks ein Enkel Namens Löb erwähnt: יזברר אלהים את כשבת החבר ר׳ יהודא ליב בן מורנו הרב ר׳ יוסף ר׳ אייזק ר' יעקלש ואשתו הצנועה מרת יטה בת החבר ר׳ יצחק ונכדו מהר״ר אברהם בן החבר ר׳ נחמן שהלך לעולמו בעבור שאביר נתן מתנה מרובה בעדם בשכר וה תנצב־׳ה עבאי״ו שרררל ועכשצרצ שבגן עדן ונאמר אמן.' 3) Leber die Synagoge des nach seinem Grabstein in Krakau (s. J. M. Zu 11z עיר הצדק p. 179 No. 24) am 21. Juni 1653 verstorbenen R. Eisik R. Jekels (s. Zunz, Monatstage p. 35) und über das 1647 von dessen Bruder erbaute Zufluchtshaus in Krakau s. המגיד, Jahrgang 2, p. 47. Nach Ch. N. Dembitzer כלילת יומי f. 5a wäre R. Israel Jeehiel Cohen der Schwiegervater R. Eisiks gewesen, so dass eine nochmalige Ehe desselben angenommen werden müsste. Kayserling, Menasse b. Israel p. 76, verballhornt den Namen in Isaac Jecells (Joseph). 4) Ygp Kaufmann, die letzte Vertreibung der Juden aus Wien, p. 188, n. 6, und Hock a a. 0. p. 96, n. 1. Wie mich mein seither heimgegangener Freund Ch. N. Dembitzer belehrt hat, wäre R. Wolf Hecht, der Lehrer R. David Oppenheim's (s. Kaufmann, Samson Wertheimer, p. 96, n. 1), der Sohn dieses Wiener Exulanten, und wenn die neue Quelle nicht trügt, ein Enkel R. liescheis gewesen. Der lange Aufenthalt R. Heschels in Wien erführe• durch diese Angabe eine neue Beleuchtung; er hätte im Hause seines Schwiegersohnes verweilt. Vgl. Kaufmann, die letzte Vertreibung p. 63, n. 1. Wolf Hecht, der Ende 1667 in Krakau einen Theil seines steinernen Hauses verkauft, ejitäussert sich damit seines grossväterlichen Erbtheils. Die

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