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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1893-01-01 · Heft 5 · p. Seite 208

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 5
Article
Der Midrasch Bereschit rabba
Date
1893-01-01
Page
Seite 208 (sequence 3)
Language
German
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208 Der Midrasch Beresehit rabba. שמיי!) etc., und mit ה am Ende עזריה ,זעירה ,עקיבה, etc. geschrieben* 2 3). Sehr hervortretend ist die Plenarschreibung in der hs. (z. b. שיני,מיצו,בירכו,ביניין,חילמא ,עיליונים ,אילו), von der selbst bei Citaten die ,weiteste Anwendung gemacht wird (z. b. 3 (ציפור ,וחיתכם ,מפי־רי־ו,חיית ,עימיה), wie diese Schreibung auch, im Jeruschalmi gebräuchlich ist4). Wir finden auch mit Auch die Erfurter HS. der Tosefta hat diese Endung 5תה vgl. Zuckermandel, Die Erfurter HS. etc., S. 9, ebenso der Midrasch והזהיר, ed. Leipzig 1873, vgl. S. 44, S. 65, wo der Text unnötliiger Weise corrigiert wurde. Be* kanntlich ist diese Schreibung auch den bibi. BB. nicht fremd, wie Gen. 45,19; Ex. 18,20; Deut. 23,14; 1 Sam. 15,3,18,26; Jerem. 17,4; Mal. 2,14, vgl. מכלול, ed. Lyck, S. 6a und Berliner, Massorah z. Targ. Onkelos, S. VII über Gen. 31,30 als Differenz der Suraner und Nehardeer. *) Vgl. Zuckermandel, Der Wiener Tos. ־ Codex, S. 4, wo diese Orthographie als ein ״Zeugniss von dem Zusammenhänge zwischen Tosefta und Jeruschalmi“ und Schiller-Szinessy. Catalogue of Hebr. Manuscripts etc. No. 73 (Anhang zu Occasional Notiees No. 1), S. 2, wo dieselbe als Argument dafür, dass der dort beschriebene Codex den Mischna-Text nach der Recension des j. T. wiedergiebt, angeführt wird. 2) Frankel, das. S. 8b. Auch sonst ist ה an! Wortende sehr häufig in der HS. wie רמשד, ,פיתה ,כרנה ,הדה. Heber den j. T. vgl. Rülf, Zur Lautlehre der aram.-talm. Dialeete, S. 36; vgl. auch Berliner, Targum Onkelos, II, S. 147 über diese orthographische Differenz im Targum. Heber חשדה und גופה in EI SS. des babyl. Talmud vgl. unten Anmerkung 4. 3) Ygl. Frankel, das. S. 18b. 4) Es wäre freilich zu erwägen, in wie weit die scriptio plena, die Schreibung לעזר ,מיכן etc. im Jerusch, von dem Charakter der Handschrift (Codex Leyden vom J. 1289) bedingt ist, welche die massgebende Grundlage für die ed. pr. des Jerusch., Venedig 1523/24, war, (vgl. Steinschneider, Catal. Lugd. p. 342, Schiller-Szinessy, Oceasial Notices of Hebr. Manu* scripts, No. 1, Desription of the Leyden Ms. of the Palestinian Talmud S. 8 und S, 14, Frankel, Seraim, I, S. VII, z. Th. gegen Mebo S. 143a, Schlesinger a. a. 0. S. 9). Wie die Orthographie von den HSS. ah* bängt, zeigt — von der oben S. 173, Anm. 5, erwähnten viel jüngeren HS. des Jerusch, abgesehen, die auch viel weniger plene schreibt — das von Lowe veröffentlichte Fragment des babyl Tractat Pessachim, welches ganz auf der scriptio pi. beruht (שמיי ,דוכתיי ,חשדה ,טביריא ,חיסרונן, כילה), und ebenso wird in der Hamburger Handschr. (Katal. Steinschneider No. 165), weiche die 3 babyl. Tractate Baba Kamma, Mezia, Batra. umfasst, גופה ,מיכן ,חניכה ,עקיבה geschrieben, (vgl. Pabbinovicz, Dikduke Soferim, XI, S. 8 und I, S. 22). Die Tosefta hat in der Erfurter EIS. die scr. pl., dagegen עזאי ,אלעזר (Zuckermandel a. a. 0. S. 8 und Vorwort z. Ausgabe S. 5), die Wiener IIS. umgekehrt עויי ,לעזר, aber in ihr ist die Plenarschreibung selten. (Zuckerm., Vorwort, ebend. und Der Wiener Tos. - Codex, S. 4.) — Beim babyl. Targum Onkelos ist in der ed. Sabbioneta und in alten HSS. die scriptio plena vorwiegend, wahrend ein anderer Codex, der sonst mit jener Ausg. am meisten über* einstimmt, hierin oft abweicht und ״die überflüssigen Vocalbuchstaben meidet.“ Man vgl. die lichtvollen Ausführungen über diese Schreibung und ihre Entstehung bei Berliner, a. a. 0., S. HO, 133 fg., 142 fg., 247 fg. —

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