Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 37 (1892-1893)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Das Testament Mardochai Meysels
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 141 (sequence 11)
- Language
- German
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Bas Testament Mardochai Meysels. 141 geleget werden zu Händen, wohin erstgemelter Joseph will, und das Capital sambt Interessen soll seinen Söhnen und Töchtern wohlverwahrter gehören. Auch soll er haben einen Theilh was ihme der portion nach gebühren wird, von denen Stellen, so in der hohen SchuelT), wie auch in der Schnell, so Mardochäus gebauefc hat, an Mann- und Weibersitz und wie weither,s folget1). Auch soll er haben seinen Theill an denen dreissig Taussend Gulden, so bei denen drey jüedischen Gemeinen2) vermög seines Buechs, und dermit soll er von allen und jeden liegendt- und fahrenden Guetfc abgefertiget sein, wie folget. ■>j) 6°. Dem Meyer, Sohn des Salomon soll gegeben werden Sieben Taussende Gulden Rein, bahr und sein Theill von denen Stellen wie oben gerneldt ist bei seinem Brüdern Joseph und ander Sachen4) wie oben gemeldet und mit diesen soll er abgefertigt sein, wie oben gemeldet. 7°. Dem Jacob, Sohn Salomons Sechs Taussendt Gulden Rein., dervon soll der mehriste Theill depositiret werden auf Interessen und soll nicht in seine Hände gegeben werden und soll Alles beruehen auf denen obberühreten Dreyen5) und auf mich obbemeiten Kauffmann; der gestaldt soll es ihme gegeben werden und auf keiner anderer Weiss, damit dass er und sein Weib und seine Rinder können Begnügen haben und keinen Abgang tragen; sie sollen verzehren die Interesse, und das Capital soll immer verbleiben, als wir die Obgemelten verordn e 11 werde n.c) a) Hochsrnagogo. *) D. 11. nach Terbul tniss wie die Sitze weiter unter die Neffen vertheilt sind. 2) "Wie oben bemerkt Posen, Krakau und wohl Jerusalem. Ich glaube kaum, dass hier Prag gemeint ist. 3) Durch die Umsetzung der beiden Samuel zu Universalerben. 4) Antheil an den 30,000 Gulden. 5) Rabbi Lob, Rabbi Efraini Brandeis und Mayer Epstein. V) Danach wurden die ״depositirten“ Gelder beim Rabbinat und der Vorsteherschaft verwahrt.